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Da war noch alles in Ordnung: Manfred Kielnhofer mit den „Wächtern der Zeit“ vor dem Parthenon in Kassel.

Auf der documenta

Statuen-Verwirrung in Kassel: Künstler lässt nicht locker

Künstler Manfred Kielnhofer hat seine Figuren "Wächter der Zeit" in Kassel während der documenta aufgestellt. Sie verschwinden aber immer wieder.

Kassel - Der Künstler Manfred Kielnhofer ist der „künstlerische Vater“ mehrerer Figuren, die sich „Wächter der Zeit“ nennen und eigentlich auf der documenta in Kassel zu sehen sein sollten. Zweimal nacheinander stellte er je drei dieser Figuren in Kassel auf. Jedes Mal verschwanden Sie.

Die Figuren sind Teil einer Serie, die an Mönche erinnern soll. Seit einigen Jahren lässt sie der 50 Jahre alte Künstler auf Wanderschaft gehen. Insgesamt sind es 16 Figuren, drei davon waren in Kassel „zu Gast“. Sie sind allerdings nicht offizieller Teil der documenta und wurden auch ohne Genehmigung aufgestellt. 

Als sie plötzlich verschwanden, ließ der Künstler sie, für einen Stückpreis von 1000 Euro, neu anfertigen. Doch auch die neuen Statuen verschwanden einfach. Dann machte er sich bei der Stadt schlau und erfuhr, was aus seinen Figuren wurde.

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