Ehemaliger UEFA-Präsident Michel Platini festgenommen

Ehemaliger UEFA-Präsident Michel Platini festgenommen
+
Seit der ersten Besteigung des Everest im Jahr 1953 schafften es inzwischen mehr als 5000 Menschen auf den Gipfel des Bergs. Foto: Tashi Sherpa/AP

Fünf Tote in drei Tagen

Stau am Mt. Everest: Massenandrang am höchsten Berg der Erde

Kathmandu (dpa) - Am Mount Everest sind binnen drei Tagen vier Bergsteiger und ein Bergführer ums Leben gekommen.

Insgesamt lag die Zahl der Toten seit Beginn der Hauptklettersaison am höchsten Berg der Welt in der vergangenen Woche damit bei sieben, wie aus Angaben des Tourismusministeriums des Himalaya-Staates sowie von Bergtour-Anbietern hervorging.

Beobachter sagten, manche der Todesfälle könnten damit zusammenhängen, dass zu viele Bergsteiger auf einmal versuchten, den Mount Everest zu erklimmen. Dadurch kam es demnach zu langen Wartezeiten auf gesundheitlich gefährlicher Höhe.

Ein 33 Jahre alter nepalesischer Bergführer brach am Freitag beim Aufstieg mit einer Gruppe zusammen und wurde zum Basislager hinunter geflogen, wie sein Arbeitgeber mitteilte. Dort hätten Ärzte nur noch den Tod des Mannes feststellen können.

Am Mittwoch und Donnerstag waren - unabhängig von einander - ein 55-jähriger US-Amerikaner, zwei indische Frauen im Alter von 53 Jahren und ein 27-jähriger Inder beim Abstieg vom Gipfel des 8848 Meter hohen Bergs ums Leben gekommen. Alle vier hatten nach Berichten von Sherpas unter Erschöpfung gelitten. In der Vorwoche waren ein Ire verunglückt und ein Inder tot in seinem Zelt gefunden worden.

Wegen günstigen Wetters staute es sich vor allem am Mittwoch am Everest-Gipfel. Mehr als 200 Kletterer nahmen den Gipfel in Angriff. Zuvor hatten starker Schneefall und heftiger Wind den Beginn der Saison verzögert. Ein im Internet verbreitetes Foto eines Bergsteigers zeigte eine lange Schlange auf dem "Dach der Welt".

Seit der ersten Besteigung des Everest im Jahr 1953 schafften es inzwischen mehr als 5000 Menschen auf den Gipfel des Bergs an der Grenze zwischen Nepal und dem von China verwalteten Tibet. Mehrere Hundert kamen jedoch bei dem Versuch ums Leben.

Wegen der schwierigen Witterungsbedingungen ist die Hauptsaison auf wenige Wochen im Frühjahr begrenzt. Für die Genehmigung zahlen ausländische Bergsteiger umgerechnet rund 9000 Euro. Diesmal wurden 375 Genehmigungen erteilt - ähnlich viele wie in vergangenen Jahren. Im vorigen Jahr hatte es fünf Todesfälle am Everest gegeben.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Frankfurt: Vermisste 15-Jährige: Polizei hat Mitteilung, die alles ändert
Frankfurt: Im Fall der vermissten 15-Jährigen gibt es nun eine Mitteilung der Polizei, die alles ändert.
Frankfurt: Vermisste 15-Jährige: Polizei hat Mitteilung, die alles ändert
Schock-Angriff: Bus-Fahrer hört lauten Knall - dann folgt der Albtraum
In Hannover kam es zum Schock-Angriff auf einen Üstra-Bus. Während der Fahrt hörte der Bus-Fahrer plötzlich einen lauten Knall - dann folgte das Grauen.
Schock-Angriff: Bus-Fahrer hört lauten Knall - dann folgt der Albtraum
Warnung wegen Hitze-Hammer: DWD fordert Menschen zu Schutzmaßnahmen auf
Die Temperaturen klettern fleißig in die Höhe. Bis zu 33 Grad könnten am Mittwoch erreicht werden. Der Deutsche Wetterdienst hat eine amtliche UV-Warnung herausgegeben. …
Warnung wegen Hitze-Hammer: DWD fordert Menschen zu Schutzmaßnahmen auf
Christopher "Fausti": Vermisster tot in Hotel in Thailand gefunden - mysteriöse Umstände
Szene-Wirt Christopher "Fausti" F. aus Hannover wurde lange vermisst. Jetzt wurde seine Leiche in einem Hotel in Thailand entdeckt. 
Christopher "Fausti": Vermisster tot in Hotel in Thailand gefunden - mysteriöse Umstände

Kommentare