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Dieses Kaninchen hat ein Görlitzer vor wenigen Tagen lebend in einer Biomülltonne gefunden.

Grausam

Dieses Kaninchen wurde im Biomüll entsorgt

Görlitz - Ein lebendes Kaninchen steckte im Biomüll - nun hat die Polizei einen Verdacht. Eine 53-jährige Frau soll das Tier in Görlitz in der Mülltonne entsorgt haben.

Gegen sie werde wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt, teilte die Polizeidirektion in Görlitz am Montag mit. Ein 64 Jahre alter Nachbar habe in der vergangenen Woche Anzeige erstattet.

Der Mann hatte das Tier gefunden, als er Müll in die Tonne werfen wollte. Offenbar habe er sofort gewusst, aus welcher Familie das Kaninchen stamme. Er brachte es ins Tierheim. Nach Polizeiangaben hat sich die Frau bislang nicht zum Sachverhalt geäußert.

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Dem Görlitzer Tierschutzverein sind die 53-Jährige und ihr Mann schon von anderen Vorfällen bekannt. Wiederholt habe es bei ihnen Kontrollen mit dem Veterinäramt gegeben, zuletzt etwa vier Wochen vor dem Fund des Kaninchens im Biomüll, sagte Vereinschef Peter Vater.

In der Befragung zum aktuellen Fall habe die Frau angegeben, sie habe sich eingebildet, das völlig gesunde Tier wäre tot. Putzmunter habe es jedoch aus der Tonne herausgeschaut, als der Hausbewohner es fand. „Es wäre jämmerlich zugrunde gegangen“, sagte Vater. Er erwartet, dass der Familie künftig ein Tierhalteverbot auferlegt wird, was häufige Kontrollen nach sich zieht.

dpa

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