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Peer Steinbrück bei der Knigge-Lesung in Hannover.

Bei Knigge-Lesung

Steinbrück witzelt über Stinkefinger-Skandal

Hannover - Gutes Benehmen war das nicht gerade, als Peer Steinbrück im vergangenen Jahr den Lesern des SZ-Magazins den Mittelfinger entgegenhielt. Das wurde dem SPD-Politiker bei einer Lesung bewusst.

Im Dienst der guten Sitte - und der klaren Worte: Peer Steinbrück hat sich bei einer Lesung aus dem Werk von Adolf Freiherr Knigge selbstironisch gezeigt. SPD-Politiker las am Donnerstagabend in Hannover mit Schauspieler Ulrich Matthes aus dem Werk des Gesellschaftsphilosophen, der 1788 mit „Über den Umgang mit Menschen“ den Grundstein für das Benimm-Regelwerk legte. „Knigge wäre die Hutschnur geplatzt, wenn er meinen Stinkefinger gesehen hätte“, sagte Steinbrück.

Damit spielte er auf die Geste an, die er vergangenes Jahr seinen Kritikern auf dem Cover des „SZ-Magazins“ entgegengehalten hatte. Das Foto hatte im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 für viel Wirbel gesorgt. Der 67-Jährige hatte auf diese kontrovers aufgefasste Weise in einem Interview, in dem er ohne Worte antworten musste, auf die Frage nach seinen Spitznamen reagiert.

dpa

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