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Ein Model präsentiert ein Kleid von Givenchy

Fashion Week: Das sind die neuen Trends

Paris - Bei den Prêt-à-Porter-Schauen in Paris präsentieren Designer die Trends für Herbst und Winter. Vor allem Stella McCartney und Hermès konnten mit ihren Schnitten und Stoffen überzeugen.

„Keep it simple“ hätte man die Schau von Designerin Stella McCartney am Montag bei den Pariser Kollektionsschauen der Damenmode für Herbst/Winter 2012/13 überschreiben können. Die Britin hielt es einfach und raffiniert zugleich - und variierte ein schönes Jacquard-Muster in Grauschwarz, Weiß und leuchtendem Blau. Mal presste sie die gerundeten Ornamente dieses traditionellen Musters in lässige Herrenhosen, mal in A-förmige Röcke, mal erschienen sie als Druck auf feinen weißen Baumwollblusen. Zudem spielte sie ihre britische Schneiderkunst aus bei tadellosen Kostümen mit kurzen Röcken oder Blazermänteln in goldig schimmerndem, braunem Tweed.

Prêt-à-Porter: So heiß sind die neuen Trends

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Bei Hermès sitzt Designer Christophe Lemaire mit seiner nunmehr dritten Kollektion für das Pariser Luxushaus fest im Sattel. Mit sicherer Hand inszenierte er schwingende Entwürfe aus butterweichem Leder, folkloristischen Mustermix mit wunderbar harmonischen Blütendrucken auf Seide und wärmende Hüllen aus weichem Kaschmir. Die Models traten wie modische Gauchos auf mit Umhängen, die an Pferdedecken erinnerten, schwarzen Reitanzügen, hohen Stiefeln und eleganten schwarzen Hüten. Ein matt schimmerndes Tannengrün und ein dezentes Braunrot bildeten die farbliche Basis dieser noblen und zugleich sportlich-lässigen Kollektion.

So gekonnt McCartney oder Hermès daherkamen, so befremdlich wirkte die Schau des Hauses Issey Miyake. Der Start - mit einer Performance, bei der die Entwürfe vor dem Anziehen erst einmal dampfgebügelt wurde - wirkte noch harmlos. Designer Yoshiyuki Miyamae zeigte kurze Tageskleider, eine lange schmale Robe und weiche Kostüme mit unregelmäßig plissierten Strukturen. Der zweite Teil des Defilees mit Entwürfen, die durch Luftkissen-Einsätze aufgepumpt wirkten oder einem knallbunten, sich aufblähenden Ballonseidenbesatz auf einem Mantel ließ viele ratlos zurück.

dpa

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