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Anschlagspläne gegen die Wirtschatft in Europa gab es angeblich bei der Terrorgruppe Al-Kaida.

Bericht: Al-Kaida plante Anschläge gegen Europas Wirtschaft

Hamburg/Wiesbaden - Die Terrorgruppe Al-Kaida hat nach einem Bericht des “Stern“ an Anschlagplänen gegen die Wirtschaft in Europa gearbeitet.

US-Soldaten hätten das Strategiekonzept bei der Tötung des Terrorchefs Osama bin Laden in Pakistan gefunden, berichtet die Zeitschrift und beruft sich dabei auf Sicherheitsbehörden. Deutschland werde als Anschlagziel genannt.

Das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden bestätigte die Existenz des Papiers, das ausgewertet worden sei. Es habe aber keine konkreten Hinweise auf Anschlagziele enthalten, sagte ein Sprecherin der dpa auf Anfrage.

Als Autor des Konzeptes gilt dem “Stern“ zufolge Scheich Younis al-Mauretani. Er gehörte zum kleinen Kreis hochrangiger Führungsleute von Al-Kaida, die mit dem versteckt in Pakistan lebenden Bin Laden Informationen austauschen konnten.

Dem Bericht zufolge könnte das Papier rückwirkend die Terrorwarnung untermauern, die der damalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) im November 2010 erlassen hatte. Zwei festgenommene deutsche Islamisten, Rami M. und Ahmad S., hätten im vergangenen Herbst im Verhör vor Terrorplänen des Scheichs gewarnt.

Den Anlass der damaligen Terrorwarnung wollte das BKA nicht kommentieren. Deutschland sei unverändert im Visier islamistischer Terroristen, die Gefährdung sei hoch, sagte die Sprecherin.

dpa

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