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Sternschnuppen im Januar 2019: In der Nacht auf Donnerstag sind am Himmel über Deutschland Quadrantiden zu sehen.

Himmelsphänomene

Sternschnuppen im Januar 2020: Wann sieht man die Quadrantiden?

Die Sternschnuppen im Januar 2020 sind heute besonders zahlreich. Dieie Quadrantiden erreichen ihr Maximum. Wir verraten, wann und wo sie zu sehen sind.

  • Die Quadrantiden sind von Dezember bis Januar zu sehen.
  • Sie erscheinen im Sternenbild Bärenhütter.
  • Das Maximum an Sternschnuppen ist in der Nacht vom 3. auf 4. Januar.

München - Sternschnuppen haben etwas Magisches und Romantisches an sich, das lässt sich wohl kaum leugnen. Wer am Abend in den dunklen Nachthimmel blickt und plötzlich eine Sternschnuppe entdeckt, hält einen kurzen Moment inne und wünscht sich etwas. 

Alle Romantiker und Fans von Sternschnuppen können sich glücklich schätzen: Anfang Januar 2020 werden wieder besonders viele Wünsche ermöglicht. Dann werden wir wieder mit dem Sternschnuppen-Regen der Quadrantiden beglückt. Alle Informationen zu dem seltenen Ereignis finden Sie hier.

Sternschuppen im Januar 2020: Was sind die Quadrantiden eigentlich?

Bei den sogenannten Quadrantiden handelt es sich um die Überreste eines großen Kometenkerns. Laut der Seite leoniden.net ist dieser auseinander gefallen, woraufhin der Asteroid 2003 EH1 und die Quadrantiden entstanden sein sollen. Diese sind also Überreste oder Splitter. Der Asteroid 2003 EH1 wird daher auch als Mutterkörper der Quadrantiden bezeichnet. 

Die Erde kreuzt auf ihrer Bahn um die Sonne einmal im Jahr diese Überreste. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit der Quadrantiden entsteht dabei eine gewisse Reibung, wenn diese in unsere Atmosphäre eindringen. Sie verglühen und hinterlassen eine Leuchtspur, die wir später als Sternschnuppe bezeichnen.

Insgesamt gehören die Quadrantiden zu den vier aktivsten Sternschnuppenschwärmen. Die anderen drei sind die Perseiden im Juli/August,die Leoniden im November sowie die Geminiden im Dezember.

Sternschnuppen im Januar 2020: Woher kommt der Name „Quadrantiden“?

Der Name „Quadrantiden“ stammt von dem Sternbild Mauerquadrant, das mittlerweile in das Sternbild Bärenhüter einbezogen wurde. Dies stellt den Ausgangspunkt dar, aus welchem die Sternschnuppen zu fallen scheinen. Experten bezeichnen diesen speziellen Ausgangspunkt auch als „Radianten“.

Da das Sternbild Bärenhüter auf lateinisch „Bootes“ heißt, könnten die besonderen Sternschnuppen vielen auch unter dem Namen Bootiden bekannt sein.

Video: Quadrantiden am Nachthimmel aufgezeichnet

Wann kann man die Quadrantiden sehen? - Wann erreichen sie ihr Maximum?

Allgemein kann man die Quadrantiden zwischen Ende Dezember und Anfang Januar beobachten, genauer gesagt vom 28. Dezember bis zum 12. Januar. Die beste Zeit dafür ist zwischen Mittwoch, 1. Januar 2020, und Sonntag, 5. Januar 2020

Ihr Maximum erreichen die Sternschnuppenschauer in der Nacht vom3. Januar auf den 4. Januar 2020 und hier besonders in der zweiten Nachthälfte. Einen besseren Zeitpunkt, um diese Sternschnuppen am Himmel über Deutschland zu beobachten, wird es zumindest im Jahr 2020 nicht geben.

Wo und wie kann man die Sternschnuppen im Januar 2020 beobachten?

Beim Betrachten von Sternschnuppen, in diesem besonderen Fall der Quadrantiden, gilt immer das gleiche Prinzip: Je weiter entfernt von großen Städten und Orten mit viel Licht, desto besser. Orte, an denen es nur wenig bis gar kein künstliches Licht gibt, eignen sich am Besten für eine Nacht voller Wünsche. Da bereits der Mond mit seinem Licht stört, sollte auf eine dunkle Umgebung mit Blick auf den freien Sternenhimmel umso mehr geachtet werden. Ein unbewohnter Hügel fernab von künstlicher Beleuchtung wäre beispielsweise perfekt.

Wie wird das Wetter zu den Quadrantiden im Januar?

Die größte aller Fragen bezüglich dieser besonderen Nacht der Quadrantiden ist natürlich, ob neben dem Mond, der nicht zu hell scheinen sollte, da er um 1.06 Uhr untergeht, das Wetter mitspielen wird. Deshalb sollten Sie unbedingt, kurz bevor Sie zum Sternschnuppen-Beobachten gehen, den Wetterbericht überprüfen, etwa auf wetterdienst.de

Auch wenn Sie keinen Regenschirm benötigen - an warme Kleidung, eine Decke und eine Thermoskanne mit einem Heißgetränk sollten Sie auf jeden Fall denken, denn es wird die nächsten Tage sehr kalt. Wie stark die Wolkendecke ausfällt, hängt ganz vom Wind ab, aber es kann immer wieder frei Flecken am Nachthimmel geben.  

Selbst wenn die Bedingungen für eine romantische Nacht im Freien durch das Wetter nicht gegeben sein sollten, werden echte Fans sich das Spektakel vermutlich trotzdem nicht entgehen lassen - denn die Chance, einige Sternschnuppen zu sehen, besteht auch bei schlechtem Wetter. 

Wie kann man Sternschnuppen am besten fotografieren?

Wer schon einmal ein Foto von einem Sternenhimmel machen wollte, weiß vielleicht, dass das nicht immer gelingt. Denn ganz so einfach ist es nicht, das außergewöhnliche Spektakel am Himmel festzuhalten. Wir geben Ihnen die besten Tipps, wie das Fotografieren in dieser besonderen Nacht dennoch glückt.

Video: Feuerball über Süddeutschland

Weitere Natur-Spektakel am Himmel 

Nach den Quadrantiden folgen im Februar die Delta-Leoniden und im April die Lyriden. Kurz zuvor gab es die Ursiden zu sehen. Eine Übersicht über die bekanntesten Sternschnuppen-Schwärme gibt‘s hier.

nz

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