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Top-Voraussetzungen fürs Himmels-Spektakel

Sternschnuppen-Regen: Das wird die Nacht der Wünsche

Berlin - In den nächsten Tagen regnet es Sternschnuppen vom Himmel. Der Höhepunkt ist in der Nacht zum Donnerstag zu erwarten. Die Bedingungen stehen günstig: Bis zu 100 Wünsche pro Stunde sind drin.

Update vom 10. August 2016: Auch dieses Jahr findet man in München während der Sternschnuppennacht besonders viele Perseiden am Himmel. Die Wetterbedingungen sind allerdings nicht ganz so optimal, wie es 2015 der Fall war. Alle Infos haben wir für Sie in einem aktuellen Artikel zusammengefasst.

Gute Aussichten für Himmelsgucker: Für die Sternschnuppennacht von Mittwoch auf Donnerstag sagen Meteorologen milde Temperaturen und einen weitgehend freien Blick voraus. „Die Gewitteraktivität hat in der Nacht ihren tiefsten Punkt“, kündigte ein Experte vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Dienstag an. Einzig im Südwesten und Teilen Ostdeutschlands könnten Quellwolken die Sicht auf die Sternschnuppen stören. Insgesamt sei das Wetter für das Himmelschauspiel aber ordentlich. „In manchen Regionen sind auch tropische Nächte mit mehr als 20 Grad möglich.“

In der Nacht zum Donnerstag wird der Höhepunkt des Sternschnuppenstroms der Perseiden erwartet. Ursache sind abgelöste Stückchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle, die auf seiner Flugbahn um die Sonne fliegen. Die Erde kreuzt derzeit diese Bahn. Wenn die Kometenteilchen in die Atmosphäre eindringen, kommt es zu den Leuchtspuren.

Astronomen sprechen von Perseiden, weil die Sternschnuppen dem Sternbild Perseus zu entströmen scheinen. In dessen Richtung müssen Nachtschwärmer deswegen aber nicht unbedingt schauen: „Die sind am ganzen Himmel zu sehen“, sagt Astronom Andreas Hänel, der das Planetarium in Osnabrück leitet. „Am besten sieht man sie in der zweiten Nachthälfte zwischen 2.00 und 4.00 Uhr weil Europa dann in die Flugrichtung der Erde schaut.“ 

Mancherorts gibt es sogar ein Public Viewing zum Himmelsschauspiel: In den Rheinauen bei Bonn werden dazu etwa Liegen aufgestellt und Hintergrundmusik aufgelegt. Und wie schaut es sich am besten? „Man sollte sich einen dunklen Ort suchen“, rät Hänel.

Wer die Perseiden trotzdem verpasst, hat dieses Jahr aber noch mal die Chance auf ein Himmelsspektakel. „Es ist nicht der intensivste Sternschnuppenschauer“, sagt der Astronom. „Den haben wir mit den Geminiden am 14. Dezember.“ Die hätten allerdings einen Haken: „Da legt sich niemand so gern raus.“

dpa

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