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Steve Jobs starb im Alter von 56 Jahren.

Jobs kämpfte mit Fruchtsäften gegen Krebs

New York - Der vor kurzem verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs kämpfte anfangs monatelang mit Fruchtsäften, Pflanzenpräparaten und Akupunktur gegen den Krebs. Warum er so lange mit der OP wartete:

Erst neun Monate nach der Diagnose im Oktober 2003 habe er sich für eine Operation entschieden, heißt es in einer autorisierten Biografie des kürzlich verstorbenen Technik-Visionärs, aus der die “New York Times“ am Freitag vorab berichtete. Nach seinem Entschluss für eine medizinische Behandlung habe sich Jobs jedoch intensiv mit Therapiemöglichkeiten beschäftigt und über jeden einzelnen Schritt selbst entschieden.

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Für das Buch “Steve Jobs. Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers“ hatte Autor Walter Isaacson in einem Zeitraum von zwei Jahren mehr als 40 Interviews mit Jobs geführt. Auch Freunde, Familienmitglieder und Ärzte hätten offen über die Krankheit des Apple-Gründers gesprochen, berichtete die “New York Times“. Das Buch erscheint am Montag in den USA, die deutsche Version am Donnerstag. Jobs war am 5. Oktober gestorben.

Steve Jobs im Porträt

Steve Jobs (†) im Porträt

Jobs' Abneigung gegen eine Operation erklärte seine Frau Laurene Powell laut “New York Times“ damit, dass ihr Mann nicht dafür bereit gewesen sein, “seinen Körper öffnen zu lassen“: “Es ist schwierig, jemanden dazu zu drängen, das zu tun.“ Auch Freunde und Familie hätten den Manager zu Operation und Chemotherapie gedrängt.

Nach seiner Entscheidung für eine klassische Behandlung habe sich der als detailversessen geltende Jobs “mit Leidenschaft und Neugier“ in die Materie eingearbeitet, schreibt die Zeitung. Er probierte auch neue Behandlungsmethoden aus, um den Bauchspeicheldrüsenkrebs zu besiegen. So ließ er die DNS des Tumors entschlüsseln, damit die Ärzte die Medikamente genau auf das Geschwür zuschneiden konnten. 100 000 Dollar soll allein die Sequenzierung des Erbguts gekostet haben, die nach Angaben von Isaacson bislang erst 20 Menschen weltweit vornehmen lassen hätten.

Jobs glaubte an die Erfolgsaussichten dieser Therapie: Er werde entweder einer der ersten sein, die so dem Krebs entkämen, oder einer der letzten, der daran sterbe, sagte er seinem Biografen.

dpa

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