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Dass der Genuss von Alkohol gefährlich sein kann, weiß jetzt auch das Stinktier.

"Drunk as a Skunk"

Stinktier steckt in Bierdose fest - Polizeieinsatz

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Oxford - Betrunkenen muss die Polizei öfters einmal helfen. Doch das Alkohol-Opfer, das US-Beamte aus einer misslichen Lage befreiten, war kein Mensch, sondern ein Stinktier. 

Der kleine Kerl mit der berüchtigten Duft-Waffe hatte in Oxford (US-Bundesstaat Ohio) auf der Suche nach Futter eine auf dem Boden herumliegende Bierdose aufgestöbert. Irgendwie schaffte er es, seinen Kopf durch die schmale Trinköffnung zu stecken und süffelte genüsslich los. Doch als er genug hatte, stellte er fest, dass er festsaß. Hilflos und blind torkelte er herum und stieß dabei immer wieder gegen Hindernisse in seinem Weg.

Dabei muss der sturzbetrunkene Stinker so viel Lärm gemacht haben, dass Anwohner die Polizei alarmierten. Die Beamten befürchteten, eine Ladung des namensstiftenden Sekrets abzubekommen, das die schwarz-weißen Tierchen zu ihrer Verteidigung verspritzen - also musste ein Fachmann in Gestalt eines Hundefängers her. Dem gelang es schließlich, das rotzbesoffene Raubtier aus seinem Gerstensaft-Gefängnis zu befreien. Zur Freude aller unterließ es der Säufer-Säuger trotz seiner Panik, bei der Rettungsaktion seine Drüse zu aktivieren.

Der tierische Bierfan wurde in Freiheit entlassen. Wie das Nachrichtenportal hutchnews.com berichtet, war das nicht der erste Polizeieinsatz wegen eines Stinktieres - aber der erste, in dem eine Bierdose eine Rolle spielte. Auf den sozialen Netzwerken sorgte die Nachricht, die mit dem Hashtag #drunkasaskunk (dt.: "betrunken wie ein Stinktier") versehen erschien, für große Erheiterung. 

hn

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