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Mehrere Zehntausende verfolgten den Sonnenaufgang an Stonehenge.

Sommer-Spektakel

36.000 Menschen feiern Sonnenwende in Stonehenge

Amesbury - Irgendwie magisch: Rund 36.000 Menschen, darunter Druiden und Sonnenanbeter, haben an der Kultstätte Stonehenge im Süden Englands die Sommersonnenwende gefeiert.

Die Menge begrüßte am Samstag mit dem Sonnenaufgang an Stonehenge den längsten Tag des Jahres. In der Nacht nahm die Polizei 25 Menschen fest, die meisten wegen Drogendelikten, wie ein Sprecher mitteilte. Die Sicherheitskräfte seien aber zufrieden, dass die Sonnenwende ein "angenehmes" Ereignis für die Mehrheit der Besucher gewesen sei.

Historiker vermuten, dass der rätselhafte Steinkreis von Stonehenge irgendwann zwischen 3000 und 1600 vor Christus errichtet wurde. Die Megalith-Steine geben den Forschern seit Jahrhunderten Rätsel auf. Die gängigste Theorie für ihre Entstehung lautet, dass Menschen schon in der damaligen Zeit den astronomischen Kalender verstanden hatten. Die Steine von Stonehenge wurden demnach auf die Sonnenwende ausgerichtet.

Bilder: Sommersonnenwende in Stonehenge

Bilder: Zehntausende feiern Sonnenwende in Stonehenge

1986 wurde die Stätte in die Welterbeliste der UN-Kulturorganisation Unesco aufgenommen. Der keltische Kult der Druiden ist in Großbritannien seit 2010 als "alte heidnische Religion" offiziell anerkannt.

AFP

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