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Dominique Strauss-Kahn und sein vermeintliches Sex-Opfer, dasZimmermädchen Nafissatou Diallo

Anwälte dementieren

Strauss-Kahn: Schweigegeld für Zimmermädchen?

Paris - Der frühere IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn will einem Sex-Prozess entgehen, indem er sechs Millionen Dollar (rund 4,6 Millionen Euro) an die Anklägerin zahlt.

Damit soll eine außergerichtliche Einigung im Zivilverfahren um angeblich erzwungenen Sex mit dem Zimmermädchen Nafissatou Diallo erzielt werden, berichtet die französische Zeitung „Le Monde“. „DSK“, wie der frühere sozialistische Minister in Frankreich genannt wird, habe die Summe nicht, heißt es weiter. Drei Millionen Dollar werde Strauss-Kahn deshalb als Kredit aufnehmen. Weitere drei Millionen Dollar werde ihm seine Frau Anne Sinclair leihen, die von dem 63-Jährigen getrennt lebt.

Auch nach einem Bericht der „New York Times“ haben sich die Anwälte von Strauss-Kahn und Diallo geeinigt. Allerdings sei die Vereinbarung noch nicht unterzeichnet, zitierte die Zeitung am Freitag den Verhandlungen nahestehende Personen. Die Anwälte sollen in der kommenden Woche vor einem New Yorker Gericht erscheinen. Das Zivilverfahren am Superior Court des Bronx County (US-Bundesstaat New York) war im August auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Die Anwälte von Dominique Strauss-Kahn dementierte jedoch und sprachen am Freitag in einer Mitteilung von „frei erfundenen Informationen“, die falsch seien.

Der damalige Währungsfondschef war am 14. Mai 2011 festgenommen worden, weil er in seinem Hotelzimmer am Times Square das Zimmermädchen überfallen und zum Oralsex gezwungen haben soll. Er war kurzfristig in Einzelhaft und anschließend unter Hausarrest. Das strafrechtliche Verfahren wurde schließlich eingestellt, weil es Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Frau gab.

Die Affäre Strauss-Kahn: Ein Sex-Krimi in Bildern

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dpa/dapd

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