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Verhängnisvoller Streit in Chemnitz 

Staatsanwalt ermittelt 

Blutiger Streit nach Stadtfest: Ein Toter, mehrere Verletzte bei Messerattacke  

Verhängnisvoller Streit nach dem Stadtfest: Bei einer Messerattacke in der Innenstadt von Chemnitz ist in der Nacht zum Sonntag ein 35 Jahre alter Mann getötet worden

Polizei warnt vor Spekulationen

Update 16.50 Uhr

Die sächsische Polizei hat nach dem tödlichen Streit in Chemnitz dazu aufgerufen, sich nicht an Spekulationen zu dem Vorfall zu beteiligen. Es gebe „keinerlei Anhaltspunkte, dass eine Belästigung der Auseinandersetzung vorausging“, twitterte die Polizei. Zuvor hatten Informationen kursiert, dass der Grund für die Auseinandersetzung eine Belästigung von Frauen gewesen sei; der Niedergestochene habe helfen wollen, hieß es.

Hier halten wir Sie auf dem Laufenden, wie es in Chemnitz nach der Messerattacke weitergeht.

Stadtfest endet früher

Update 15.52 Uhr 

Nach dem verhängnisvollen Streit in der Chemnitzer Innenstadt in der Nacht zu Sonntag mit einem Todesopfer und zwei Verletzten endet das Stadtfest vorzeitig. „Wir haben uns aus Pietätsgründen dazu entschieden, das Stadtfest um 16 Uhr zu beenden“, sagte Sören Uhle von der Chemnitzer Wirtschaftsförderung, die das Stadtfest veranstaltet, am Sonntag. Regulär wäre es bis 20 Uhr gegangen.

Meldung 

Chemnitz  -Drei weitere Männer im Alter von 33, 35 und 38 Jahren wurden zum Teil schwer verletzt, wie die Polizei Chemnitz am Sonntag mitteilte. Die Polizei hat zwei 22 und 23 Jahre alte Männer vorläufig festgenommen. Derzeit werde geprüft, ob diese in die Auseinandersetzung verwickelt sind. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen Totschlags.

Nach dem Stadtfest war es gegen 3.15 Uhr in der Innenstadt zum Streit zwischen Männern unterschiedlicher Nationalitäten gekommen. „Insgesamt waren maximal zehn Personen an der Auseinandersetzung beteiligt“, sagte eine Polizeisprecherin. Der Getötete ist ein Deutscher. Weitere Angaben zu den Nationalitäten machte sie zunächst nicht.

Was der Auslöser des Streits gewesen war und was sich dann genau zutrug, war zunächst noch unklar, wie die Polizei weiter mitteilte. Der 35-Jährige starb im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Mehrere Personen waren nach der Auseinandersetzung geflüchtet.

dpa

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