Japaner bestellt Suppe nach der Tat

Streit um Stuhl in Restaurant endet tödlich

Tokio - In Japan hat ein Mann einen anderen Restaurantgast im Streit um einen Stuhl getötet. Als wäre das nicht unfassbar genug: Nach der Tat soll sich der vermeintliche Täter eine Suppe bestellt haben.

Der Polizei zufolge waren die beiden Männer vor einigen Tagen in einer Nudelbar in Tokio aneinandergeraten, als sich das spätere Opfer auf einen Stuhl setzen wollte, auf dem der 37-Jährige seine Füße abgelegt hatte. Der Mann stehe im Verdacht, seinen Kontrahenten zu Boden geworfen und dann mit Tritten so schwer verletzt zu haben, dass der 49-Jährige zwei Tage später in einem Krankenhaus starb, sagte am Dienstag ein Polizeisprecher.

Laut Medienberichten bestellte sich der mutmaßliche Täter nach dem Angriff in aller Ruhe eine Suppe. "Ich werde auf jeden Fall ins Gefängnis wandern. Das wird meine letztes Mahl in Freiheit sein", sagte der 120 Kilogramm schwere Mann nach Angaben von Zeugen kurz vor seiner Festnahme.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

14-jährige Celine darf nicht mehr in die Schule - weil sie schwanger ist
Weil eine 14-jährige Schülerin schwanger ist, darf sie nicht mehr zur Schule. Die „Bild“-Zeitung sprach mit der Schwangeren. 
14-jährige Celine darf nicht mehr in die Schule - weil sie schwanger ist
Lotto am Samstag vom 18.11.2017: So sehen Sie die Ziehung live
Lotto am Samstag vom 18.11.2017: Hier finden Sie die aktuellen Lottozahlen. Vier Millionen Euro liegen im Jackpot.
Lotto am Samstag vom 18.11.2017: So sehen Sie die Ziehung live
Sylt sucht Schutz hinter künstlicher Sandbank
Um bewohnte Ortslagen auf Sylt zu schützen, wird seit 1972 Sand aufgespült zum Schutz vor Stürmen. Vor Hörnum wird jetzt versucht, ein Sanddepot für den Küstenschutz auf …
Sylt sucht Schutz hinter künstlicher Sandbank
Überschwemmungen: Zahl der Flutopfer in Griechenland steigt auf 19
Die Zahl der Opfer der starken Regenfälle mit Überschwemmungen, die Griechenland seit Mittwoch heimsuchen, ist am Samstag auf 19 gestiegen.
Überschwemmungen: Zahl der Flutopfer in Griechenland steigt auf 19

Kommentare