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Die Beamten sahen sich bei dem Einsatz in Düren "mit roher Gewalt und Aggression" konfrontiert. Foto: Friso Gentsch / Symbolbild

Einsatz in NRW

Streit um Auto im Parkverbot - zehn Polizisten verletzt

Der Anlass war nichtig: Ein falsch abgestelltes Auto sollte ein Knöllchen bekommen. Doch der Halter des Wagens reagierte darauf laut Polizei "mit roher Gewalt und Aggression".

Düren (dpa) - In Rage über ein Knöllchen für sein falsch geparktes Auto soll der 46-jährige Halter nebst Sohn und weiteren Männern zehn Polizisten verprügelt haben. Der Mann stürmte im rheinischen Düren mit seinen Söhnen auf die Straße, als ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes zur Tat schreiten wollte.

Weil die Männer den Beamten bedrohten, rief dieser die Polizei. Als die Polizei anrückte, gingen die Männer "mit roher Gewalt und Aggression" auf die Beamten los, wie die Polizei mitteilte. Auf zehn Polizisten wurde so sehr eingeprügelt, dass sie im Krankenhaus behandelt wurden. Ein Beamter wurde ernsthafter verletzt und musste im Krankenhaus bleiben.

Erst mit der angeforderten Verstärkung konnte die Polizei den 46-Jährigen und dessen 27 Jahre alten Sohn festnehmen. Ein Spezialeinsatzkommando fasste am späten Abend in einer Wohnung in Düren einen weiteren Tatverdächtigen. Weitere Fahndungsmaßnahmen liefen. Die Polizei teilte nicht mit, wie viele Männer insgesamt über die Polizisten herfielen.

Die Täter würden die ganze Härte des Rechtsstaates zu spüren bekommen, kündigte der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) an. Das zeigten die ersten Festnahmen. "Was mit Respektlosigkeit gegenüber Mitarbeitern des Ordnungsdienstes anfing, endete in einem brutalen Angriff auf die zu Hilfe gerufenen Polizisten." Das sei absolut inakzeptabel. Seine Gedanken seien vor allem bei dem schwer verletzten Beamten.

PM Polizei

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