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Das Wrack der ausgebrannten Limousine.

Tödlicher Junggesellinnenabschied

Freundinnen sterben in brennender Stretch-Limo

San Francisco - Feuerdrama in Kalifornien: Während des Junggesellinnenabschieds sind fünf Frauen in einer Stretch-Limousine ums Leben gekommen, als der Wagen plötzlich in Flammen aufging.

Während eines Junggesellinnenabschieds in Kalifornien sind die Braut und vier ihrer Freundinnen bei einem Feuer in einer Party-Limousine ums Leben gekommen. Vier weitere Frauen erlitten Rauchvergiftungen und Brandwunden. Sie kamen ins Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer blieb unverletzt.

Die weiße Stretch-Limousine war gerade auf einer rund elf Kilometer langen Brücke in Richtung Foster City - rund 30 Kilometer südlich von San Francisco - unterwegs, als das Unglück geschah. Die neun Frauen, allesamt Krankenschwestern um die 30 und 40, bemerkten Rauch und warnten den Fahrer. Als er das extra lange Lincoln Town Car stoppte, stand das Heck schon voll in Flammen.

Die Frauen hätten die hinteren Türen nicht mehr benutzen können, sagten Zeugen der Zeitung „San Francisco Chronicle“ (Montag). Daher mussten sie sich mühsam durch ein kleines Fenster nach vorn in die Fahrerkabine zwängen, um dort aussteigen zu können. Die Flammen und der Rauch breiteten sich aber so schnell aus, dass es fünf von ihnen nicht schafften. Die Brandursache blieb zunächst ungeklärt.

„Es ist eine der schrecklichsten Dinge, die ich in meinen 21 Jahren in diesem Amt gesehen habe“, sagte der Gerichtsmediziner Robert Foucrault der Zeitung nach dem Anblick der Toten.

Unter den Opfern war auch die 31 Jahre alte Braut. Sie hatte gerade standesamtlich in den USA geheiratet und wollte die große Zeremonie im kommenden Monat in ihrem Heimatland, den Philippinen, mit ihrer Familie nachholen.

Der Bräutigam hatte dem Bericht zufolge in der Unglücknacht in einem Hotel auf seine Frau gewartet, wo die Limousinen-Fahrt enden sollte. Die Gruppe sei von einer Party für die Braut gekommen und wollte den Abend feierlich in dem Hotel ausklingen lassen.

dpa

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