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Die Folgen des Erdbebens vor zwei Jahren sind nach wie vor sichtbar.

Kühlsysteme laufen teils wieder

Fukushima: Stromausfall in Atomruine

Tokio - Ein Stromausfall im havarierten Atomkraftwerk Fukushima hat am Dienstag für einen Alarm gesorgt. Inzwischen laufen die ausgefallenen Kühlsysteme teilweise wieder.

Nach einem Stromausfall im havarierten Atomkraftwerk Fukushima haben Reparaturtrupps am Dienstag mit Hochdruck am Wiederanfahren der Kühlsysteme gearbeitet.

Wie japanische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf den Betreiberkonzern Tepco meldeten, konnte die Kühlung des Abklingbeckens am Reaktor 1 am frühen Nachmittag (Ortszeit) wieder in Gang gesetzt werden. Die Kühlsysteme der beiden anderen betroffenen Becken der Reaktoren 3 und 4 sollten gegen 20.00 Uhr Ortszeit wieder funktionieren.

Wasser noch "ausreichend kühl"

Das Dach des Beckens im Reaktor 4 war bei dem Erdbeben und Tsunami vor zwei Jahren durch eine Explosion zerstört worden. Der Reaktor selbst war zum Zeitpunkt des Tsunamis abgeschaltet.

Tepco versucht, die Temperatur weiter unter der Sicherheitsgrenze von 65 Grad zu halten. Bis diese Temperatur im Becken des Reaktors 4 erreicht sei, würde es vier Tage dauern, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Um 10.00 Uhr vormittags (Ortszeit) habe sie bei etwa 30,5 Grad gelegen.

Als Ursache für den Stromausfall vom Vorabend wird ein Problem an einer Behelfs-Schaltanlage vermutet, berichteten Medien weiter. Insgesamt seien durch den Stromausfall neun Anlagen in der Atomruine betroffenen, so Tepco. Die Regierung hatte Ende vergangenen Jahres erklärt, das havarierte Atomkraftwerk sei unter Kontrolle.

dpa

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