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Studentin schreibt Schlussmach-Brief und wird von Ex-Freund verspottet

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München - Das ging mal nach hinten los. Eigentlich wollte eine Frau per Brief Schluss machen, doch mit der Reaktion ihres Ex-Freundes hatte sie wohl nicht gerechnet. 

Nicht umsonst raten Paar-Therapeuten dazu, bei Beziehungsproblemen oder einem etwaigen Aus das direkte Gespräch zu suchen. Die Möglichkeit, sich auszusprechen oder dem Partner die Gründe für das Beziehungsaus persönlich mitzuteilen, kann zwar unangenehm werden, zeugt jedoch von Anstand. 

Mehr und mehr scheinen diese Manieren jedoch zur Seltenheit zu werden. Einige wählen sogar den gefühlskalten Weg und tippen die Abschieds-Worte ins Smartphone und machen via SMS oder WhatsApp-Nachricht Schluss.  

Eine junge Frau in Amerika entschied sich für eine etwas traditionellere Art und Weise und schrieb ihrem Freund einen Schlussmach-Brief. Auf mehreren Seiten zählte sie ihre Beweggründe für das Aus ihrer Partnerschaft auf und entschuldigte sich für ihre Fehler. 

Ex-Freund holt den roten Marker raus

Betrachtet man die Reaktion ihres Ex-Freunds, so hielt sich seine Trauer allem Anschein nach jedoch in Grenzen. Denn anstatt ein paar nette Worte zurückzuschreiben, holte der Student von der Stetson-University in Florida seinen roten Marker hervor und korrigierte den Schrieb kurzerhand. Den zahlreichen rot gekennzeichneten Anmerkungen zufolge muss der Verlassene in dem Abschiedsbrief nicht wenige Rechtschreibfehler gefunden haben.

Doch auch Stil und Inhalt des Briefs scheinen dem jungen Mann nicht gefallen zu haben. Daher fällt sein Fazit am Ende der Nachricht auch eher nüchtern aus: „Lange Einführung, kurzer Schluss, starke Hypothese, aber keine Beweise. Details sind wichtig.“

Auch als die Verfasserin auf Seite zwei des Briefs selbstkritisch ihre Fehler eingesteht, bleibt der Student sachlich und fordert: „Brauche mehr Details.“

Ob der Student aus Florida den korrigierten Brief selbst ins Netz gestellt hat, ist unklar. Die lustige Aktion sorgte jedoch für einige Lacher und wurde über 100.000 mal retweeted. Die Verfasserin der Schlussmach-Nachricht wiederum hätte sich eine Menge Hohn und Spott erspart, wäre sie dem Rat der Paar-Therapeuten gefolgt. 

kus

Rubriklistenbild: © Twitter

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