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Mit den Dummies wurde der Absturz von Tanja Gräff an einer steilen Felswand in verschiedenen Szenarien nachgestellt. Nach wie vor ist unklar, ob es sich um einen Unglücksfall oder ein Verbrechen handelt.

Ungeklärte Todesumstände

Studentin Tanja Gräff beigesetzt

Trier - Die Studentin Tanja Gräff wurde am Donnerstag beigesetzt. Vor zwei Monaten waren ihre sterblichen Überreste gefunden worden, doch die Todesumstände sind weiterhin ungeklärt.

Die Trierer Studentin Tanja Gräff ist beigesetzt worden. Rund 150 Menschen aus dem Familien- und Freundeskreis nahmen am Donnerstag Abschied von der jungen Frau, die vor acht Jahren ums Leben gekommen war. Jahrelang war die 21-Jährige vermisst, erst vor zwei Monaten waren ihre sterblichen Überreste unterhalb einer steilen Felswand in Trier-Pallien entdeckt worden. Sie hatte im Juni 2007 bei dem Sturz aus 50 Metern Höhe tödliche Verletzungen erlitten. Die Umstände ihres Todes sind noch unbekannt.

Die rechtsmedizinische Untersuchung von Gräffs Knochen hat keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen ergeben. Eine 20-köpfige Sonderkommission der Trierer Polizei ermittelt weiter wegen eines möglichen Tötungsdeliktes. Kernfrage bleibt, ob Gräff verunglückte, oder ob sie möglicherweise in den Tod gestoßen wurde. „Tanjas Mutter hofft sehr, dass noch aufgeklärt wird, wie ihre Tochter zu Tode kam“, sagte der Anwalt der Mutter, Detlef Böhm.

Sie könne sich nicht vorstellen, dass ihre Tochter an dem Felshang alleine unterwegs gewesen sei. Der steile Abhang liegt hinter einem rund 1,20 Meter hohen Metallzaun. Gräffs Skelett war zufällig bei Rodungsarbeiten unterhalb der roten Felsen gefunden worden. Die Fundstelle war zuvor derart zugewachsen, dass es von keiner anderen Seite einen Zugang gegeben hatte.

dpa

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