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Verseuchtes Wasser, das die Uno Blauhelm-Soldaten nach Haiti gebracht haben, soll für die Cholera-Epidemie verantwortlich sein.

Studie: Blauhelme in Haiti an Cholera schuld

Port-au-Prince - Erstmals hat eine wissenschaftliche Untersuchung UN-Blauhelmsoldaten mit dem Ausbruch der Cholera in Haiti in Verbindung gebracht.

Der bisher unveröffentlichte Bericht des Franzosen Renaud Piarroux, der die Epidemie im Auftrag der haitianischen und französischen Regierung untersuchte, lag der Nachrichtenagentur AP am Dienstag vor. Piarroux kommt darin zu dem Schluss, dass die Seuche sehr wahrscheinlich ihren Ursprung in kontaminiertem Wasser hatte, das aus einem Stützpunkt nepalesischer Blauhelme in der Nähe der Stadt Mirebalais austrat.

Das französische Außenministerium bestätigte, dass der Bericht abgeschlossen und an die haitianische Regierung und die Vereinten Nationen gesendet worden sei. Die UN erwiderten am Dienstag, es sei dennoch nicht restlos gesichert, dass die Blauhelme für den Ausbruch verantwortlich seien. Mehr als 2.000 Menschen fielen der Cholera zum Opfer.

dapd

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