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Oslo ist die teuerste Stadt der Welt.

München nicht in Top Ten

Studie: Das ist die teuerste Stadt der Welt

Zürich - Die Schweizer Bank UBS ermittelte in einer Studie über das Preisniveau die teuerste Stadt der Welt. Eine Hauptstadt in Skandinavien ist ganz vorne. München ist in Deutschland nicht auf Platz 1.

Oslo, Zürich und Tokio sind die teuersten Großstädte der Welt. Das hat die Schweizer Bank UBS in einer Studie über das Preisniveau in 72 Metropolen ermittelt. Für ihre Liste hatte UBS einen Warenkorb aus 122 Gütern und Dienstleistungen geschnürt und dann die Preise dafür in allen untersuchten Städten verglichen. Auch die deutschen Großstädte gehören zu den teuren dieser Welt.

Frankfurt landet auf Platz 12, München auf Platz 13 und Berlin auf Platz 33 der Tabelle. Allerdings verdienen die Menschen in den extrem teuren Städten auch besonders gut und stehen damit letztlich gar nicht so schlecht da, wie die Bank am Freitag in Zürich mitteilte.

Trotz der extrem hohen Preise können sich die Menschen in Zürich demnach am meisten von ihrem Geld leisten, denn nirgendwo wird so viel verdient wie dort. Die Studie macht das am Beispiel eines Big Macs deutlich, den man in nahezu allen Metropolen dieser Welt kaufen kann. So könne man sich den Burger in Zürich nach 13 Arbeitsminuten leisten während in Nairobi 84 Minuten nötig sind. In Frankfurt und München muss der durchschnittliche Einwohner im Schnitt 15 Minuten für einen Big Mac schuften, in Berlin 16 Minuten.

Die stärksten Preissteigerungen in den vergangenen drei Jahren macht die Studie in New York, Hongkong und Dubai aus: Dort seien vor allem die Mieten massiv gestiegen. Am günstigsten ist der Lebensunterhalt in den indischen Metropolen Delhi und Mumbai. Genaue Preise nennt die Studie allerdings nicht - das Preisniveau wird lediglich in einem Index angegeben.

Die Studie wird von UBS seit 1970 alle drei Jahre veröffentlicht. Die Städte an der Spitze und am Schluss seien in all diesen Jahren weitgehend die gleichen geblieben, sagte UBS-Chefökonom Andreas Höfert. Aus Schwellenländern seien einige Städte wie Seoul aber weit aufgestiegen. Dagegen sackten Athen und Dublin im Zuge der Euro-Krise in den letzten Jahren deutlich ab - dort wurde das Leben billiger.

dpa

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