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Mitarbeiter der Dombauhütte untersuchen die Fassade des Kölner Doms. Am Südturmpfeiler hatte sich in einer Höhe von etwa 25 Metern ein Stück eines Profilstabes von etwa 50 cm Länge gelöst.

Stück vom Kölner Dom fällt Bettler auf den Kopf

Köln - Einem Bettler ist ein Stück vom Kölner Dom auf den Kopf gefallen. Der etwa 50 Zentimeter große Brocken hatte sich am Montag in 25 Metern Höhe vom Südturm gelöst und war auf eine Art Vordach gestürzt.

Dort zersprang er in viele kleinere Stücke, von denen einige vor ein Portal fielen. Der 61 Jahre alte Mann wurde davon am Kopf verletzt. Er sei ins Krankenhaus gekommen, habe aber bald wieder entlassen werden können, teilte die Dombauverwaltung mit.

Bei dem Stein handelt es sich um Trachyt vom Drachenfels am Rhein. Das Gestein war im 14. Jahrhundert nach Köln gebracht und dort zum Bau des Doms verwendet worden. Kleinere Steinschläge am Dom sind wegen Verwitterung oder Kriegsschäden nicht ungewöhnlich, allerdings geschehen sie meist bei Sturm. „Wir können uns alle nicht erinnern, dass jemals etwas bei so traumhaftem Wetter wie heute passiert ist“, sagte ein Sprecher der Dombauverwaltung. Vielleicht habe es mit den Temperaturschwankungen der vergangenen Tage zu tun.

Vor dem Kölner Dom sitzen tagsüber immer Bettler. Die Plätze sind begehrt. „Zum Betteln ist das der beste Platz in ganz Köln“, sagte eine Bettlerin einmal der Nachrichtenagentur dpa.

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

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dpa

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