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Heftige Stürme mit Windböen von bis zu 130 Stundenkilometern haben auch am Samstag über den britischen Inseln gewütet.

Stromausfall

Stürme über britischen Inseln: Zwei Tote

London - Heftige Stürme mit Windböen von bis zu 130 Stundenkilometern haben auch am Samstag Teile der britischen Inseln heimgesucht. Zwei Männer kamen ums Leben.

Schwer betroffen waren die Inseln vor der Westküste Schottlands, sowie Regionen in Nordengland. Für die Shetlandinseln im Nordatlantik, Nordirland und Teile Nordenglands wurden Sturmwarnungen der höchsten Stufe ausgegeben.

Zwei junge Männer, die sich im englischen Seebad Brighton in die stürmische See gewagt hatten, sind vermutlich tot. Wie die britische Küstenwache am Samstag mitteilte, bestehe keine Hoffnung, dass sie lebend gefunden werden könnten. Eine Gruppe von vier Männern war nach Medienberichten am späten Freitagabend am berühmten Brighton Pier ins Wasser gegangen. Zwei schafften es an den Strand zurück und schlugen Alarm. Die Küstenwache stellte die Suche am frühen Samstagmorgen ein.

In Stornoway auf den Äußeren Hebriden waren am Freitag Windböen mit einer Geschwindigkeit von 181 Stundenkilometern registriert worden. In Schottland wurden rund 100.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Bäume fielen um, der Schienen-und Fährverkehr wurde schwer behindert.

Im nordenglischen Yorkshire stürzten auf Autobahnen mehrere Kleintransporter um. Nach Voraussagen der Meteorologen sollen starke Schnee-und Regenfälle folgen. Auch im Süden Englands, einschließlich London, wurden am Samstag bei milden Temperaturen von 15 Grad hohe Windgeschwindigkeiten registriert.

dpa

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