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Polizisten haben 43 Hunde gerettet, die bereits 30 Stunden ohne Wasser, Nahrung und Auslauf in einem Kleinlastwagen eingesperrt waren (Symbolbild).

30 Stunden ohne Wasser: Polizei rettet 43 Hunde aus Lkw

Freiburg - Polizisten haben 43 Hunde gerettet, die bereits 30 Stunden ohne Wasser, Nahrung und Auslauf in einem Kleinlastwagen eingesperrt waren.

Den Beamten war das überladene Fahrzeug auf der Autobahn 5 nahe Freiburg bei einer Kontrolle aufgefallen. Die Tiere kamen aus Portugal und Spanien und sollten zu verschiedenen Tierheimen in Deutschland gebracht werden. “Der Fahrer hatte Bestell- Listen dabei und genaue Angaben, wie viele Hunde in welchem Tierheim abgeliefert werden sollten“, sagte ein Sprecher der Polizei aus Umkirch am Dienstag. Die zum Teil sehr jungen und nicht geimpften Tiere wurden zunächst in ein Tierheim in Offenburg gebracht und dort versorgt. Der Fahrer und die Organisatoren des Transportes wurden wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und gewerbliche Vorschriften angezeigt.

Transporte dieser Art gibt es nach Aussage des Polizeisprechers regelmäßig auf deutschen Straßen - “die wenigstens allerdings werden von uns bemerkt“. Dahinter stünden häufig Tierschutzorganisationen in Deutschland, die Hunde gezielt aus ausländischen Tierheimen holen, um sie vor dem Einschläfern zu bewahren. Privatleute bestellten die Hunde beispielsweise über das Internet vor, die aufnehmenden Tierheime gäben sie dann gegen eine Spende ab.

dpa

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