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Eine in Folge von "Hermine" überspülte Straße ist von der Polizei gesperrt worden. 

Hohe Wellen, Überschwemmungen, Stromausfälle

Sturm Hermine quält Millionen US-Küstenbewohner

Miami/Norfolk - "Hermine" lässt nicht locker. Auf seinem Zug nordwärts über den Atlantik bedroht der Sturm jetzt US-Küstengebiete von Virginia bis New York. Die Millionenmetropole schließt ihre Strände.

Sturm "Hermine" macht Millionen Menschen an der US-Ostküste weiter zu schaffen. Der Sturm zog am Samstag über den Atlantik nach Norden und brachte teils heftige Regenfälle, hohe Wellen, Überschwemmungen und weitreichende Stromausfälle mit sich.

Das Hurrikan-Zentrum der USA warnte am Nachmittag (Ortszeit) vor gefährlichen Sturmfluten von Virginia bis New Jersey. Auch New York bereitete sich auf "Hermine" vor: In der Region der Millionenmetropole bleiben zumindest am Sonntag sämtliche Strände geschlossen.

Meteorologen erwarteten, dass "Hermine" am Wochenende wieder an Stärke zulegen könnte, wenn der Sturm über den Golfstrom und somit über sehr warmes Wasser zieht. Er dürfte zwar kein zweites Mal auf das Land treffen, aber bis Mitte der Woche die Ostküste plagen - bis hinauf nach Massachusetts.

In der Nacht zum Freitag war "Hermine" als Hurrikan der niedrigsten Kategorie über Florida hinweggezogen und richtete vor allem im Nordwesten des Staates bei Tallahassee teils erhebliche Schäden an. Danach pflügte sich "Hermine" als Tropensturm durch Georgia in den Atlantik und peinigte dann die Küstenbewohner in South und North Carolina.

Medienberichten zufolge kostete der Sturm inzwischen einen zweiten Menschen das Leben: Demnach wurde am Samstag in North Carolina ein Sattelschlepper auf einer Brücke von einer einer heftigen Windböe erfasst und stürzte um, der Fahrer starb. Zuvor war in Florida ein Obdachloser in seinem Zelt von einem umstürzenden Baum erschlagen worden.

dpa

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