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Rena droht auseinanderzubrechen.

Sturm an der Küste: Bricht Rena jetzt auseinander?

Wellington - Das Wrack des vor Neuseeland verunglückten Containerschiffes “Rena“ droht zu zerbrechen. Schon jetzt sind 360 Tonnen Öl ins Meer geflossen.

Über das Riff, auf dem das Schiff seit Anfang Oktober mit schwerer Schlagseite festliegt, peitschte am Mittwoch ein Sturm mit hohen Wellen. “Die Rena ist noch intakt. Aber sie ist in einem sehr anfälligen Zustand und dem Wetter ausgeliefert“, teilte die Schifffahrtsbehörde MNZ am Donnerstag mit. An Bord sind noch mehr als 1000 Container. Wenn sie ins Wasser rutschen, ist das eine große Gefahr für die Schifffahrt.

Nach Havarie: Ölpest in Neuseeland

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Nach Angaben der Schifffahrtsbehörde wurden bis Donnerstag 95 Container umgeladen. 87 Container - nicht 88 wie bislang angenommen - rutschten von Bord der “Rena“ ins Meer. Davon gelten 54 als vermisst. Die anderen wurden in der Nähe des Wracks gefunden und geborgen.

Das Schiff hat bereits zwei größere Stürme überstanden. Die ursprüngliche Gefahr einer größeren Ölkatastrophe ist gebannt. In den ersten Wochen gelang es Spezialisten, den Großteil des Schweröls an Bord abzupumpen. 360 Tonnen gelangten allerdings ins Meer und verschmutzten Strände und Vögel.

dpa

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