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Blutspuren und Kreidezeichnungen sind am 10.07.2016 vor einer Tiefgarageneinfahrt in Stuttgart-Hallschlag (Baden-Württemberg) zu sehen.

Angreifer lockte die Beamten zu sich

Mann greift Polizist auf offener Straße mit Messer an

Stuttgart - Auf offener Straße hat ein 33-Jähriger einen Polizisten mit einem Messer angegriffen, dieser wehrte sich mit Schüssen. Unter einem Vorwand hatte der Angreifer die Beamten an den Tatort gelockt.

Ein Polizist ist in Stuttgart bei einem Einsatz mit einem Messer attackiert und schwer verletzt worden. Der 25-Jährige habe sich zusammen mit einem Kollegen mit mehreren Schüssen gegen den Angriff gewehrt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Dabei wurde der 33 Jahre alte Angreifer lebengefährlich verletzt.

Die Polizeistreife wurde demnach unter einem Vorwand an den Tatort gelockt. Der spätere Angreifer hatte bei der Polizei angerufen, weil er angeblich verdächtige Geräusche aus einer Tiefgarage gehört hätte. Daraufhin war die Streife dorthin gefahren - und wurde von dem 33-Jährigen auf der Straße angegriffen.

Polizei ermittelt nun wegen versuchter Tötung

Beide Verletzten kamen am Samstagmorgen in Krankenhäuser. Die Polizei ermittelt gegen den 33-Jährigen nun wegen versuchter Tötung. Die Polizei sieht die Schüsse nach derzeitigen Ermittlungen als gerechtfertigt an. Details zum Motiv und zur Tatwaffe konnte der Sprecher zunächst nicht nennen.

Auch in Berlin kam es am Sonntagmorgen zu einem Zwischenfall bei einem Polizeieinsatz: Ein Mann nahm einem Polizisten die Dienstwaffe ab und schoss sich damit in den Bauch. Zuvor sei der Mann nackt auf einem Gehweg unterwegs gewesen, teilte die Polizei mit. Dabei habe er sich aggressiv verhalten und versucht, einen Passanten zu schlagen. Die herbeigerufenen Polizisten wollten den Mann den Angaben zufolge ruhigstellen. In dem Gerangel sei es dem Nackten gelungen, einem der Beamten die Waffe abzunehmen. Er schoss sich in die rechte Bauchseite und musste operiert werden. Wie schwer er sich verletzte, war zunächst nicht bekannt.

dpa

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