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Gewitter in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst

Neue Überflutungen

Subtropische Luft bringt weiterhin Hitze und Unwetter

"Wilma" macht, was sie will: Das ausgedehnte Tiefdruckgebiet verharrt mit subtropischer Luft über Deutschland und sorgt weiterhin fast überall für schwere Unwetter.

Berlin (dpa) - Während der Norden und Osten weiter schwitzen, hat es im Westen und in der Mitte Deutschlands wieder gekracht. Gewitter mit Starkregen setzten am Donnerstag in Hessen Straßen und Keller unter Wasser, kleinere Hänge kamen ins Rutschen. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte.

Ein ähnliches Bild bot sich in einigen Orten in Rheinland-Pfalz und im Münsterland. Noch am Freitag dürften der Norden und Osten - ebenso wie das Alpenvorland - weitgehend von Gewittern verschont bleiben. Das ausgedehnte Tiefdruckgebiet "Wilma" bringt aber bis einschließlich Samstag immer wieder Schauer und örtliche Gewitter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) ankündigte.

Der Samstag bringt zunächst weiterhin sommerliche Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad, nordöstlich ist es sogar etwas wärmer. Nach örtlichen Gewittern vor allem an der Nordsee bis Südbrandenburg und Ostsachsen zieht "Wilma" allmählich nach Osten ab.

"Am Sonntag scheint sich die Lage etwas zu entspannen. Die Tageshöchsttemperaturen sind mäßig warm bis sehr warm", sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom DWD. Die meisten Gewitter sollten bis dahin durch sein. Im Osten und den Alpen könnte noch etwas Regen fallen, sonst ist es trocken und heiter. Mit 23 bis 29 bleibt es unverändert warm.

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