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An einer Wand am International Airport Kuala Lumpur haben Angehörige und Freunde ihre Wünsche und Hoffnungen festgehalten.

Acht Monate nach Verschwinden

Suche erfolglos: MH370-Wrack bleibt verschwunden

Canberra - Flug MH370 ist seit acht Monaten spurlos verschwunden. Trotz intensiver Suche fehlt vom Wrack weiter jede Spur. Die Suchexperten rüsten jetzt auf.

Von Malaysia Airlines-Flug MH370 fehlt fast acht Monate nach dem mysteriösen Verschwinden der Boeing weiter jede Spur. Schiffe haben im Indischen Ozean westlich von Australien seit Anfang Oktober 3000 Quadratkilometer Meeresboden abgesucht, aber nichts gefunden, wie die Koordinationsstelle für die Suche (JACC) am Mittwoch in Canberra in Australien mitteilte. „Die Komplexität dieser Suche ist immens“, hieß es. Das Wasser ist in der Suchregion teils mehrere tausend Meter tief und das Wetter oft unberechenbar.

MH370 war am 8. März mit 239 Menschen an Bord spurlos vom Radar verschwunden. Es dauerte fast zwei Wochen, bis Satellitenauswertungen zeigten, dass die Maschine noch mindestens sieben Stunden Richtung Süden flog und vermutlich abstürzte, als der Treibstoff ausging.

„Die Unterwassersuche zielt darauf, neben dem Wrack Teile wie die Datenschreiber zu orten, die bei der Untersuchung helfen können“, teilte die Koordinationsstelle mit.

Das Suchgebiet rund 2000 Kilometer westlich der australischen Stadt Perth. Es ist 160 000 Quadratkilometern groß und zieht sich in einem langen Bogen in nordöstlicher Richtung. Neben dem Schiff „Fugro Discovery“ werde jetzt ein zweites Schiff, die „Fugro Equator“, mit einem Tiefsee-Vehikel ausgestattet, das über den Meeresboden gezogen wird, teilte die Koordinationsstelle mit. Die „Discovery“ musste ihre Suche wegen schlechten Wetters letzte Woche zeitweise unterbrechen. Die Australier haben ein Jahr für die Suche veranschlagt.

dpa

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