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Mexiko fahndet mit Hochdruck nach dem Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán.

Insgesamt 20.000 Polizisten

Suche nach "El Chapo" ausgeweitet

Mexiko-Stadt - Nach seiner spektakulären Flucht aus einem mexikanischen Hochsicherheitsgefängnis ist die landesweite Jagd nach Drogenboss "El Chapo" noch einmal ausgeweitet worden.

Hotels, Krankenhäuser und selbst Bestattungsinstitute würden durchsucht, alle Flugpassagiere überprüft ebenso wie Passanten und Autofahrer an über einhundert eingerichteten Kontrollpunkten, teilte das Innenministerium am Mittwoch mit. Mehr als 8000 Bundespolizisten wurden demnach in ganz Mexiko in Großalarm versetzt. In der Region um die Haftanstalt von Altiplano, aus der Guzmán am Samstagabend entkommen war, beteiligten sich über 1200 Bundespolizisten an der Fahndung.

Der 58-Jährige, zeitweise der meistgesuchte Verbrecher der Welt und milliardenschwerer Chef des Sinaloa-Drogenkartells, war im Jahr 1993 in Guatemala geschnappt worden, konnte aber acht Jahre später ein erstes Mal aus dem Gefängnis ausbrechen. Nach 13 Jahren auf der Flucht fassten ihn mexikanische Fahnder schließlich im Februar 2014 mit Hilfe der US-Drogenbehörde in einem Badeort des Bundesstaats Sinaloa. US-Botschafter Anthony Wayne bot dem mexikanischen Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong nun erneut die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden seines Landes an. Gleichzeitig verschärften die Behörden in Guatemala auf Bitten Mexikos ihre Kontrollen in den Flughäfen sowie entlang der gemeinsamen Grenze.

afp

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