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Bei einem Lawinen-Abgang in Afghanistan sind mindestens 233 Menschen gestorben.

184 Leichen geborgen

233 Tote: Suche nach Lawinen-Opfern in Afghanistan

Kabul - Mehrere Tage nach den Lawinenabgängen im Norden Afghanistans haben Rettungskräfte die Suche nach weiteren Verschütteten fortgesetzt.

Allein in der Provinz Pandschir seien bislang 184 Leichen geborgen worden, sagte Provinzpolizeichef Abdul Aziz Ghairat am Samstag. Im Einsatz waren auch Militärhubschrauber. Unter den Schneemassen werden laut Ghairat noch viele Tote vermutet. Am Freitag waren vier weitere Leichen gefunden worden. Damit steigt die Zahl der Opfer auf insgesamt mindestens 233.

Ungewöhnlich starke Schneefälle in der vergangenen Woche hatten die Lawinen in mehreren Provinzen des Landes ausgelöst. Pandschirs Gouverneur Abdul Rahman Kabiri kritisierte, die Regierung habe Hilfe geschickt, aber nicht genug. Am Freitag waren Präsident Aschraf Ghani und Regierungsgeschäftsführer Abdullah Abdullah in die betroffenen Gebiete gereist. Ghani ordnete eine dreitägige Staatstrauer an.

dpa

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