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Der Matrose konnte nicht gefunden werden.

Vermisster Matrose

"Wir haben alles Menschenmögliche getan"

Bremen - Unermüdlich haben die Seenotretter nach einem Matrosen in der Nordsee gesucht. Doch bisher gibt es keine Spur von dem Verunglückten. Jetzt brachen die Retter die Aktion ab.

Die Seenotretter haben die Suche nach einem vermissten Matrosenin der Nordsee eingestellt. „Wir haben alles Menschenmögliche getan“, sagte Bernd Anders von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Donnerstag in Bremen. „So lange es keine neuen Anhaltspunkte gibt, wird nicht mehr weiter gesucht.“ Das Besatzungsmitglied des deutschen Forschungsschiffes „Heincke“ war am Mittwoch über Bord gegangen.

Die „Heincke“ war auf einer neuntägigen Expedition in der Deutschen Bucht unterwegs. An Bord befanden sich sechs Wissenschaftler und zwölf Seeleute. Kollegen hatten den Matrosen zuletzt gegen 2.30 Uhr gesehen, als das Schiff etwa zwölf Seemeilen östlich an Helgoland vorbeifuhr. Am Morgen bemerkte die Besatzung dann, dass der Mann fehlte. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, steht ebenfalls noch nicht fest.

Mit bis zu vier Hubschraubern und 26 Schiffen hatten die Retter am Mittwoch immer wieder das Gebiet von Helgoland bis zur Westküste Schleswig-Holsteins abgesucht. „Wir danken allen Helfern für ihren professionellen und aufopferungsvollen Einsatz. Unser Mitgefühl gilt jetzt der Familie des Matrosen sowie seinen Freunden und Kollegen“, teilte Heike Wolke vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven mit.

dpa

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