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Polizeibeamte stehen am 04.12.2014 vor einem Supermarkt in Hannover. Bei einem Überfall auf den Supermarkt in Hannover ist ein Mann erschossen worden.

Zwei Dutzend Geschäfte überfallen

Supermarkträuber steht wegen Raubmordes vor Gericht

Hannover - Monatelang verbreitete ein gefährlicher Serienräuber Angst und Schrecken. Ein 42-Jähriger, der bundesweit zwei Dutzend Lebensmittelgeschäfte überfallen haben soll, steht jetzt in Hannover vor Gericht.

Nach einer Überfallserie auf bundesweit 24 Supermärkte steht der mutmaßliche Täter von Mittwoch (09.00 Uhr) an in Hannover vor Gericht. Der 42-Jährige muss sich wegen Raubmordes verantworten. Bei einem Überfall vor einem guten Jahr soll er in Hannover einen Kunden erschossen haben.

Außerdem ist er wegen 23 weiterer Überfälle angeklagt, bei denen er in acht Fällen ebenfalls geschossen haben soll. Ermittler waren dem für die Überfälle stets aus Polen eingereisten Mann schließlich per Handy-Ortung auf die Spur gekommen.

Mit seinen Überfällen hatte der Räuber monatelang Angst und Schrecken vor allem auch bei den Angestellten von Supermärkten verbreitet. Es gab mehrere Verletzte. Bei seinen Taten ging er stets nach demselben Muster vor: Kurz vor Ladenschluss betrat er den Markt, bedrohte die Kassiererin mit einer Pistole und verlangte Geld. Bundesweit wurde mit Bildern aus Überwachungskameras nach ihm gefahndet. Der Serientäter trug stets eine Schiebermütze oder Kappe, maskierte sich aber nicht.

Aufgrund von DNA-Spuren sowie eines Waffengutachtens konnten die Ermittler dem Mann Überfälle an zahlreichen Orten zuordnen: in Hannover, Salzgitter, Gifhorn und Wolfenbüttel in Niedersachsen, in Nordrhein-Westfalen in Hamm, Bottrop, Essen und Bad Driburg, in Bayern in Hof, Kulmbach und Pegnitz. Außerdem soll der Mann in Brandenburg an der Havel, in Sachsen-Anhalt und Thüringen zugeschlagen haben.

dpa

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