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In Australien ist der Supermond aufgegangen. Foto: Dean Lewins

Extrem seltenes Ereignis

Supermond kommt der Erde nah

Offenbach (dpa) - Dichte Wolkenfelder dürften den Blick auf den erwarteten Supermond heute Abend an vielen Orten in Deutschland behindern.

Voraussichtlich könnten dann nur die Menschen in Brandenburg, Sachsen und der Osthälfte Bayerns den ungewöhnlich großen Vollmond beobachten.

"Das ist genau die Nacht, in der von Westen her die Wolken hereinrauschen", sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach.

Zudem könne sich in der kalten Nacht in vielen Regionen Nebel bilden, der den Blick auf den Supermond ebenfalls trübe. Wer den Erdtrabanten am Abend betrachten möchte, muss sich auf alle Fälle warm anziehen: Die Temperaturen sinken auf Werte bis zu minus 9 Grad. Nur im Nordwesten bleibt es mit vier bis Null Grad frostfrei - dort ist der Himmel aber wolkenverhangen.

Die Vollmondphase beginnt exakt um 14.52 Uhr. Nur drei Stunden zuvor kommt der Mond mit nur 356.509 Kilometern Distanz in extreme Erdnähe. Noch näher war er am 4. Januar 1912, als er bis auf 356.375 Kilometer an die Erde herankam.

Deutscher Wetterdienst

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