Swiss-Maschine muss wegen Bombendrohung notlanden

Nach einer Bombendrohung hat eine Maschine der Fluggesellschaft Swiss am Samstag in Genf notlanden müssen. Sprengstoff sei jedoch nicht in dem Flugzeug gefunden worden und alle Insassen seien unverletzt geblieben, bestätigte ein Swiss-Sprecher am Sonntag in Zürich der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Über den Hintergrund der Bombendrohung, die anonym per Telefon aus Spanien bei der Fluggesellschaft eingegangen war, lagen weder der Airline noch der Polizei Erkenntnisse vor.

Die Maschine vom Typ Airbus A320 war demnach plangemäß in Zürich gestartet und mit 142 Passagieren und sechs Crewmitgliedern an Bord auf dem Weg ins spanische Malaga. Als die Drohung eintraf, habe sich das Flugzeug schon über Frankreich befunden. Der Pilot habe den Airbus gewendet und gegen 15.00 Uhr zu einer Notlandung am Genfer Flughafen angesetzt. Alle Insassen hätten die Maschine über Notrutschen verlassen.

Sicherheitsexperten hätten das Flugzeug sowie das Gepäck mehrere Stunden lang durchsucht, hieß es. Der Flugbetrieb in Genf wurde demnach am Samstagnachmittag für anderthalb Stunden unterbrochen. Acht Flüge mussten unterdessen annulliert oder über Lyon umgeleitet werden.

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