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Zur "Earth Hour" verschwand die weltberühmte Harbour Bridge von Sydney in der Dunkelheit.

Licht aus fürs Klima

Sydney läutet "Earth Hour" ein

Sydney - In Sydney ist am Samstag aus Umweltschutzgründen die Beleuchtung weltbekannter Touristenattraktionen wie der Harbour Bridge und des Opernhauses für eine Stunde ausgeschaltet worden.

Dies war der Auftakt für die weltweite Klima-Aktion "Earth Hour", an der sich im Laufe des Tages rund um den Globus insgesamt 7000 Städte in mehr als 150 Ländern beteiligen wollen. In Deutschland sollten unter anderem die Strahler am Brandenburger Tor, am Kölner Dom und an der Münchener Frauenkirche ausgeschaltet werden. Auch das New Yorker Empire State Building und das Kolosseum in Rom sollen jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für 60 Minuten dunkel bleiben. Privathaushalte sind ebenfalls zur Teilnahme an der Aktion aufgefordert.

Die "Earth Hour", die in diesem Jahr zum achten Mal stattfindet, mahnt verstärkte Anstrengungen zum Schutz von Klima und Umwelt an. Mithilfe der Initiative sollen mehrere hunderttausend Dollar für grüne Projekte eingeworben werden. Vergangenes Jahr beteiligten sich Schätzungen zufolge mehrere hundert Millionen Menschen an der Stromspar-Aktion. Allein in Deutschland beteiligen sich demnach rund 150 Städte. Es geht darum, ein Zeichen für den Umweltschutz zu setzen. Der Stromspareffekt an sich ist nach Expertenangaben gering.

afp/dpa

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