Täter: Darum habe ich den Jungen tot geprügelt

Feldkirch/Wien - Ein 27-Jähriger hat den Sohn seiner Lebensgefährtin mit einem abgebrochenen Besenstil zu Tode geprügelt. In seinem Geständnis erklärte er, warum er es tat.

Er hat einen dreijährigen Jungen mit einem abgebrochenen Besenstiel zu Tode geprügelt. Dafür ist ein 27 Jahre alter Mann in Österreich wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der drogensüchtige Angeklagte hatte vor dem Urteil am Freitagabend in Feldkirch ein Geständnis abgelegt und nach Angaben der Nachrichtenagentur APA gesagt: „Ich wollte ihn erziehen.“

Der Angeklagte hatte im Januar 2011 in Bregenz den Sohn seiner damaligen Lebensgefährtin zwei Tage lang mehrfach massiv geschlagen und gequält. Der Gerichtsmediziner schilderte schwerste Verletzungen am Kopf und am Rumpf des Kindes und vermutete Dutzende exzessive Schläge mit einem abgebrochenen Besenstiel aus Aluminium. Gesäß und Oberschenkel des Dreijährigen seien „eine einzige Trümmerzone gewesen“, beschrieb der Mediziner. Der letzte Tag des Kindes müsse qualvoll gewesen sein.

Der 27-Jährige, der wegen einer Muskelkrankheit eine Frührente bezieht, hatte den Kleinen beaufsichtigt, während die Mutter arbeitete. Die Mutter des Kindes erklärte in einer schriftlichen Aussage, der Beschuldigte habe auch sie und ihr älteres Kind immer wieder geschlagen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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