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Anthony Garcia (25) mit seinem Mörder-Tattoo.

Tätowierte Mordszene überführt Täter

Los Angeles - Bis ins kleinste Detail hat sich ein Kalifornier eine Mordszene auf seinen Oberkörper tätowieren lassen. Das wurde dem Bandenmitglied sieben Jahre nach der Tat zum Verhängnis. Die unglaubliche Geschichte. 

Jetzt wurde Anthony Garcia (25) wegen Mordes verurteilt, berichtete die “Los Angeles Times“ am Freitag. Die Tätowierung zeigt den Eingang eines weihnachtlich geschmückten Spirituosenladen, ein Straßenschild, einen Schützen mit Pistole und ein Opfer im Kugelhagel. Darüber steht der Slogan “Rivera Kills“. Der nun Verurteilte war Mitglied der südkalifornischen Pico-Rivera-Gang.

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2004 war ein 23-jährige Rivale auf der Straße vor einem Getränke-Shop niedergeschossen worden. Inspektor Kevin Lloyd, der damals dem Mord nachging, konnte niemanden fassen, der Fall verschwand in den Akten. Vier Jahre später aber stieß der Beamte beim Durchsehen von Fahndungsfotos auf ein Bild der Tätowierung bei einem Mann, der wegen eines kleineren Delikts in der Verbrecherkartei gelandet war. Lloyd erkannte die Mordszene wieder und kramte den alten Fall hervor.

Undercover-Agenten, die sich als Bandenmitglieder ausgaben, spürten den Kaliformier auf und entlockten ihm ein Geständnis, als der mit der Tat prahlte. Mordinspektor Dave Dolson sagte der “Los Angeles Times“, dass Bandenmitglieder häufig Gang-Symbole auf der Haut tragen. Eine derart detaillierte Mordszene habe er aber nie zuvor zu Gesicht bekommen. Der Polizei zufolge hatte sich der Mann über Jahre hinweg mehr und mehr Details eintätowieren lassen. Auf einer Fotoserie mehrerer Festnahmen sei die Verfeinerung des Brustgemäldes zu erkennen.

dpa

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