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Afghanische Sicherheitskräfte untersuchen den Tatort des Selbstmordanschlags.

Taliban greifen afghanische Armee an 

Kundus/Kabul - Ein Selbstmordkommando der Taliban hat ein Rekrutierungszentrum der afghanischen Armee in der Stadt angegriffen.

Mindestens acht Menschen kamen dabei ums Leben. “Drei Armeesoldaten und zwei Polizisten wurden bei dem Schusswechsel mit den Selbstmordattentätern getötet“, sagte der Polizeichef der nordafghanischen Provinz Kundus, Abdul Rahman Sayedkhili. Mindestens drei Aufständische seien bei den Kämpfen am Sonntag, einen Tag nach dem Truppenbesuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Kundus, ums Leben gekommen.

Auch in Kabul griff ein Selbstmordkommando afghanische Soldaten an. Mindestens vier Taliban-Kämpfer waren am frühen Morgen in das Rekrutierungszentrum in Kundus eingedrungen. Zwei der Aufständischen hätten ihre Sprengstoffwesten bei den anschließenden Gefechten gezündet, ein weiterer sei erschossen worden, berichtete Sayedkhili. Mindestens ein weiterer Taliban-Kämpfer lieferte sich noch am Nachmittag Schusswechsel mit den Sicherheitskräften. Aus dem Gebäude waren Schüsse und Explosionen zu hören.

Ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa sagte, auch einige deutsche Soldaten unterstützten die afghanischen Sicherheitskräfte bei den Kämpfen in Kundus. Dem Einsatzführungskommando in Potsdam lagen dazu zunächst keine Erkenntnisse vor.

dpa

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