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Bei einem Überfall auf einen pakistanischen Grenzposten kamen fast 60 Menschen ums Leben.

Taliban-Überfall auf pakistanischen Grenzposten

Peshawar - Im Nordwesten Pakistans haben Hunderte Aufständische aus Afghanistan einen Grenzposten angegriffen. Bei dem Angriff kamen mehrere Menschen ums Leben.

58 Menschen kamen Polizeiangaben zufolge bei den Kämpfen ums Leben, darunter 23 Sicherheitskräfte. Die Gefechte in der Stadt Shaltalo im Bezirk Upper Dir begannen bereits am Mittwoch, die Lage konnte aber erst am Donnerstagmittag (Ortszeit) unter Kontrolle gebracht werden. Wie in den angrenzenden Stammesgebieten sind auch in Upper Dir Kämpfer des Terrornetzwerks Al-Kaida sowie der radikalislamischen Taliban aktiv.

Das sind die Taliban

Das sind die Taliban

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, griffen etwa 200 Aufständische aus Afghanistan den Grenzposten an, der mit Polizisten und paramilitärischen Einheiten besetzt ist.

Am Mittwoch hatten die pakistanischen Streitkräfte eine Offensive in der Stammesregion Kurram angekündigt, wo es seit Jahren immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Schiiten und Sunniten kommt. Das der afghanischen Taliban nahestehende Haqqani-Netzwerk soll einige seiner Kämpfer aus Nord-Waziristan dorthin verlegt haben.

Die USA haben von der pakistanischen Regierung wiederholt gefordert, in der Unruheregion hart durchzugreifen. Doch Medienberichte, wonach eine Offensive in Nord-Waziristan kurz bevorsteht, wurden vom pakistanischen Militär dementiert.

dapd

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