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Mehrere tausend Atomkraftgegner und Hunderte Bauern mit Traktoren haben sich am Samstagmittag in Dannenberg zu einer Protestkundgebung gegen den Castor-Transport nach Gorleben versammelt.

Tausende Castor-Gegner protestieren

Dannenberg - Mehrere tausend Atomkraftgegner und Hunderte Bauern mit Traktoren haben sich am Samstagmittag in Dannenberg zu einer Protestkundgebung gegen den Castor-Transport nach Gorleben versammelt.

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Demonstrant klettert auf Castor-Zug

In zwei Demonstrationszügen zogen zeitgleich weitere Castor-Gegner durch die Stadt zum Kundgebungsplatz. Dort bildeten Demonstranten ein großes “X“, das Protestsymbol gegen Atommülltransporte ins Zwischenlager.

Bei der zentralen Kundgebung sollten am Nachmittag der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger, der niedersächsische DGB-Bezirksvorsitzende Hartmut Tölle und die Vorsitzende der Bürgerinitiative (BI) Lüchow-Dannenberg, Kerstin Rudek, sprechen.

Castor-Gegner "schottern" Gleise

Atomkraftgegner haben unterdessen an der Bahnstrecke für den Castor-Transport durch das Wendland an mindestens zwei Stellen durch sogenanntes Schottern die Gleise unterhöhlt. Zwischen Dahlenburg und Ahndorf räumten Aktivisten nach eigenen Angaben auf 20 Metern Schottersteine aus dem Gleisbett, um den Atommüll-Zug an der Weiterfahrt zu hindern.

Laut Polizei konnten Atomkraftgegner zudem in Höhe Harlingen auf die Gleise vordringen und ebenfalls Steine entfernen. Hunderte Aktivisten sind weiterhin auf den Schienen und versuchen, an verschiedenen Stellen, Steine zu entfernen, wie ein dapd-Reporter berichtete. Polizisten gehen gegen die Atomkraftgegner vor.

So heftig waren die Proteste im Wendland

Castor-Transport: So heftig waren die Auseinandersetzungen im Wendland

dapd

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