Landesinnenminister: Terrorverdächtiger in der Uckermark gefasst

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Die Demonstrationen gegen das Großprojekt Stuttgart 21 gehen weiter.

Tausende demonstrieren wieder gegen Stuttgart 21

Stuttgart - Weit mehr als zehntausend Menschen haben den frostigen Temperaturen getrotzt und erneut gegen die Bauarbeiten für den Tiefbahnhof Stuttgart 21 demonstriert.

Die Polizei zählte am Samstagnachmittag bei der ersten Großdemonstration gegen das Projekt im neuen Jahr 13 000 Demonstranten, die Veranstalter mehr als 40 000.

Die Veranstalter vom Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 waren glücklich über den großen Zulauf. "Wir sind extrem zufrieden - bei dieser Affenkälte. Es geht weiter", sagte Organisator Rainer Benz. Der Schlichterspruch von Heiner Geißler, der das Projekt nicht gekippt hatte, habe für sie letztlich nicht viel verändert.

Mit Trillerpfeifen, Ratschen, Vuvuzelas und Trommeln verschafften sich die Demonstranten Gehör. Sie sprachen von Filz und fehlender Demokratie und drohten der Landesregierung mit Blick auf die Landtagswahl am 27. März mit Stimmenentzug: "Wahltag ist Zahltag", hieß es auf mehreren Plakaten.

Landesverkehrsministerin Tanja Gönner (CDU) hatte das bereits zuvor kritisiert: Den Demonstranten gehe es immer weniger um das Bahnprojekt und mehr um die bevorstehende Wahl. Bis dahin sind zwei weitere Großdemonstrationen gegen das Bahnprojekt geplant: am 19. Februar und 19. März.

Bei Stuttgart 21 soll der Kopfbahnhof in eine unterirdische Durchgangsstation umgebaut und an die künftige Schnellbahntrasse nach Ulm angeschlossen werden. Die Bahn schätzt die Kosten auf rund 7 Milliarden Euro, Kritiker rechnen dagegen mit bis zu 18,7 Milliarden.

dpa

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