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Matsch und Schlamm sind die Metal-Fans in Wacken gewöhnt, ihnen kann das Wetter so schnell nicht die Feierlaune verderben. 

Trotz Schlamm und Regen

Tausende Metal-Fans kommen zum 26. Wacken Open Air

Wacken - Noch bevor das Metal-Festival in Wacken offiziell gestartet ist, stürmten Tausende Fans das Gelände und bauten ihre Zelte auf - im Matsch und bei Regen.

Schlamm, Matsch und endlos wirkender Stau: Kurz vor dem inoffiziellen Start des 26. Wacken Open Air (W:O:A) haben sich Tausende Fans auf dem Weg nach Wacken in Schleswig-Holstein gemacht. Der Regen machte die Anreise für viele zu einem matschigen Abenteuer: Eine kilometerlange Matsch- und Schlammstraße hatten sich auf dem Weg zum Festivalgelände gebildet. Knietief wateten die Metal-Fans zu den Bühnen. „Ich habe langsam keine Kraft mehr“, sagte eine Besucherin. Einige Autos und auch Gummistiefel waren schon im Matsch steckengeblieben.

Tausende weitere Metall-Fans strömten im Laufe des Tages auf das Festivalgelände. Vor den Einlässen zum Gelände bildeten sich Schlangen. Insgesamt erwarteten die Veranstalter etwa 75 000 Fans aus aller Welt.

Nach Angaben der Polizei verlief der Anreisetag relativ ruhig. Gemeinsam mit den Veranstaltern hatte die Polizei die Fans zuvor aufgefordert, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder auf kleine Landstraßen auszuweichen.

Polizei spricht von nur wenigen Zwischenfällen

Mit lautstarken „Wackeeen“-Rufen trafen knapp 800 Heavy-Metal-Fans mit dem „Metal Train“ am Mittwochmorgen im schleswig-holsteinischen Itzehoe ein. Über München und Stuttgart war der Sonderzug am Dienstagnachmittag Richtung Norden losgefahren. Im Zug gab es neben Schlafwaggons auch zwei Party-Abteile. Zum Frühstück wurden Maultaschen und Weißwürste serviert. „Die Stimmung war super. Es hat nur zwei Zwischenfälle gegeben“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Ein Metal-Fan aus der Schweiz habe randaliert und den Zug in Münster verlassen müssen. Für einen weiteren Passagier sei die Reise in Essen zu Ende gegangen, da er in ein Abteil uriniert habe.

Am Festivalgelände in Wacken meldete die Polizei nur wenige Zwischenfälle. Vier Zeltbesitzer erstatten Anzeige, nachdem Unbekannte in der Nacht auf Mittwoch Bargeld und Lebensmittel aus ihren Zelte gestohlen hatten. Für einen Mann endete das Festival schon vorzeitig: Nach einer Schlägerei im Zelt des Rettungsdienstes bekam er Hausverbot und eine Anzeige.

Während einige Festivalbesucher noch ihre Zelte aufbauten, startete das Vorprogramm auf den Bühnen. Einer der Höhepunkte sollte am Abend der Auftritt der örtlichen Feuerwehrkapelle sein, der Wackener „Firefighters“.

Der Wahnsinn kann beginnen! Metal-Fans erobern Wacken

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dpa

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