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Keiner der 224 Menschen an Bord der Unglücksmaschine überlebte den Absturz.

Bewegende Zeremonie in St. Petersburg

Tausende Russen trauern um Absturzopfer

St. Petersburg - Bei einer bewegenden Trauerzeremonie haben mehrere tausend Menschen in der russischen Stadt St. Petersburg der 224 Opfer des Flugzeugabsturzes in Ägypten gedacht.

Auf dem zentralen Platz vor dem historischen Winterpalast stiegen am Sonntag 224 weiße Ballons in den Himmel, viele Menschen zündeten Kerzen an.

Trotz des Regens seien auch viele Familien mit Kindern gekommen, hieß es. Zum offiziellen Abschluss legten die Teilnehmer eine Schweigeminute ein. Die Maschine war auf dem Weg von Scharm el Scheich nach St. Petersburg, als sie am Samstag über der Sinai-Halbinsel abstürzte. Niemand überlebte das Unglück.

In St. Petersburg wurde wegen der Tragödie bis einschließlich Dienstag Trauer ausgerufen. Vor vielen öffentlichen Gebäuden wehen Fahnen auf Halbmast. In der prunkvollen Kasaner Kathedrale der Newa-Metropole fand eine Liturgie für die Opfer aus Russland, Weißrussland und der Ukraine statt. Im Ankunftsbereich des örtlichen Flughafens legten Menschen zum Zeichen der Trauer rote Nelken nieder.

Die sterblichen Überreste der ersten Opfer sollten an diesem Montag in St. Petersburg ankommen. Sie werden erst mit Hilfe von DNA-Proben identifiziert und dann den Hinterbliebenen übergeben. Der Absturz war das schwerste Unglück in der Geschichte der russischen Luftfahrt.

Flugzeugabsturz über Sinai-Halbinsel - Bilder

dpa

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