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Ein Demonstrant steht in Hamburg beim traditionellen Ostermarsch mit einer "Atomkraft Nein Danke" Fahne vor dem Vattenfall Gebäude.

Tausende setzen Ostermärsche fort

Berlin - Die Ostermärsche sind am Sonntag bundesweit fortgesetzt worden. Dabei demonstrierten erneut Tausende für den Frieden und gegen die Atomkraft.

Beim Ostermarsch Ruhr radelten Demonstranten durch das Revier. Die Veranstalter rechneten mit mehr als 3.000 Teilnehmern. Die Aktion endet am Ostermontag in Dortmund.

In Köln starteten am Sonntag unter dem Motto “biker without borders“ mehr als 100 Motorradfahrer zu einer Friedensfahrt und forderten “Atomwaffen abschaffen - Atomkraftwerke abschalten“, teilte ein Sprecher des Netzwerks Friedenskooperative mit. Am Montag sind Proteste gegen die Uranfabrik in Gronau geplant.

Im brandenburgischen Frankfurt (Oder) stand ein Protestzug unter dem Motto “Über Krieg führt kein Weg zum Frieden“. An dem Marsch durch die Innenstadt beteiligten sich knapp 70 Menschen. Auf Transparenten hieß es, “Frieden kommt durch Gerechtigkeit und Toleranz, nie durch Krieg“ oder “Schwerter zu Pflugscharen.“ Initiator Reinhard Schülzke vom Friedensnetz Frankfurt (Oder) sagte: “Man kann mit Krieg und Rüstung keinen Frieden schaffen.“

Ihren Ursprung hat die Bewegung in den 1950er Jahren in Großbritannien. Seither gehen zu Ostern in verschiedenen Ländern Zehntausende von Menschen auf die Straße, um für den Frieden zu demonstrieren. Der erste Ostermarsch in Deutschland fand Anfang der 1960er statt.

dapd

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