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Tausende Menschen nahmen in Ferguson bei einer großen Trauerfeier Abschied von Michael Brown, der am 9. August im Alter von 18 Jahren von einem Polizisten erschossen wurde. Nach dem Tod des schwarzen Teenagers kam es in Ferguson zu heftigen Protesten. Bei der Trauerfeier am Montag gab es keine Zwischenfälle.

Letzte Ehre für Michael Brown

Tausende bei Trauerfeier für getöteten US-Teenager

Ferguson - Tausende Menschen sind am Montag zur Trauerfeier für den von einem weißen Polizisten in der US-Stadt Ferguson erschossen schwarzen Teenager Michael Brown zusammengekommen.

Bei drückender Hitze begann am Nachmittag die Trauerfeier in der Baptistenkirche in der nahen Großstadt St. Louis. Die etwa 5000 Plätze der Kirche waren so restlos gefüllt, dass hunderte Menschen in einen zweiten Saal mit rund 2500 Sitzen ausweichen mussten, der bald aber ebenfalls vollbesetzt war. Vor der Kirche warteten zahlreiche Journalisten.

Bereits lange vor Beginn der Feiern bildeten sich vor der Kirche lange Schlangen von Menschen, die Brown die letzte Ehre erweisen wollten. In der Kirche defilierten sie am Sarg des 18-Jährigen vorbei, dessen Tötung durch einen weißen Polizisten zehntägige Unruhen in Ferguson ausgelöst hatte. Neben dem Sarg waren Bilder zu sehen, die Brown als jungen Mann und als Baby zeigten. Unter anderem kam der US-Bürgerrechtler Al Sharpton zu der Zeremonie.

Der Gouverneur des Bundesstaats Missouri, Jay Nixon, nahm dagegen nicht teil. Nach der Trauerfeier sollte Brown im engen Familienkreis beigesetzt werden. Der unbewaffnete Brown war am 9. August am helllichten Tage in Ferguson von einem weißen Polizisten erschossen worden. Der Vorort von St. Louis wurde daraufhin tagelang von schweren Ausschreitungen erschüttert. Noch immer gibt es täglich Demonstrationen, die inzwischen aber meist friedlich bleiben.

AFP

Ferguson: Bewegende Trauerfeier für getöteten US-Teenager

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