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Diese 1000-jährige Eiche in der thüringischen Gemeinde Nöbdenitz (Kreis Altenburger Land) soll aus Sicherheitsgründen gefällt werden.

Tausendjähriger Eiche droht das Ende

Nöbdenitz - Einer der ältesten Stieleichen Europas, der „Tausendjährigen zu Nöbdenitz“ in Thüringen, droht das Ende durch die Kettensäge. Ein Gutachten zur Standfestigkeit des Baumes empfehle, ihn zu fällen.

Die Sprecherin des Landratsamtes Altenburger Land, Jana Fuchs, sagte, dass der Baumriese laut Gutachten entfernt werden soll. Andernfalls gefährde er den Verkehr. Vorübergehend könnte das Geäst aber auch weiter gestutzt oder der Baum besser gestützt werden. Das letzte Wort in dieser Sache habe der Gemeinderat, der am Dienstagabend über das Thema beraten wolle.

Die Eiche mit einem Stammdurchmesser von mehr als zwölf Metern ist ein Naturdenkmal. 1819 hatte sie bei einem Gewitter große Teile ihrer Krone eingebüßt. Es waren Eingriffe nötig, um den Baum zu stützen. Der Stamm ist innen hohl und beinhaltet eine Grabstätte.

dpa

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