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Technisches Versagen war Ursache für Flugzeugabsturz im Südsudan

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Nairobi/Khartum - Der Absturz eines Flugzeugs im Südsudan ist nach Angaben aus südsudanesischen Regierungskreisen auf technische Fehler zurückzuführen. Bei dem Unglück am Freitag kamen 23 Menschen ums Leben, darunter mehrere Politiker der südsudanesischen Regierung.

"Beide Triebwerke fielen aus, und es gab nichts, was der Pilot tun konnte" sagte Präsident Salva Kir am Samstag dem britischen Rundfunksender BBC.

Beim Absturz der Maschine der Fluggesellschaft Southern Sudan Air Connection waren unter anderem Verteidigungsminister Dominic Dim Deng und Präsidentenberater Justin Yak ums Leben gekommen. Kir rief eine dreitägige Staatstrauer im Südsudan aus.

Das Flugzeug von Typ Beechcraft 1900 war mit den Politikern und einer Militärdelegation von Wau an der kongolesischen Grenze in die südsudanesische Hauptstadt Juba unterwegs gewesen. Der Pilot hatte kurz zuvor über Funk technische Probleme mit einem der Triebwerke gemeldet und um Landeerlaubnis auf dem Flughafen Rumbek gebeten. Kurz danach sei der Funkkontakt abgebrochen, hieß es.

Im Juli 2005 war der sudanesische Vizepräsident John Garang bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Der Südsudan hat nach jahrelangem Krieg gegen die Zentralregierung in Khartum seit 2005 eine autonome Regierung. dpa ek xx n1 fk

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