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Ermittler am Tatort des grausigen Mordes in Japan.

Hätte die Tat verhindert werden können?

Teen-Mörderin (16): Katzenkopf im Kühlschrank

Tokio - Über eine 16-jährige Japanerin, die ihre Klassenkameradin enthauptet haben soll, kommen neue, gruselige und tragische Details ans Licht.

Die Zeitung "Mainichi" berichtete am Dienstag, Ermittler hätten in der Wohnung, in der das Mädchen allein wohnte, den Kopf einer Katze in ihrem Kühlschrank entdeckt. Außerdem fanden sie rund eine Million Yen (knapp 7300 Euro). Das Geld überließ ihr offenbar ihr Vater, den sie mit einem Baseballschläger angegriffen hatte. Nach diesem Vorfall hatten Psychiater der mutmaßlichen Mörderin geraten, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Dort lebte sie Medienberichten zufolge seit April. Die Mutter des Mädchens war vergangenes Jahr an Krebs gestorben, ihr Vater heiratete vor etwa drei Monaten erneut.

Das Mädchen habe ihrer Stiefmutter gesagt, dass das Töten von Tieren sie langweile und dass sie einen Menschen töten wolle, war zu lesen. Einen Tag vor der Bluttat suchte das Ehepaar demnach einen Psychiater auf und versuchte, das Mädchen in die Psychiatrie einzuweisen. Dies sei aber daran gescheitert, dass kein Platz frei war. Der Vater habe daraufhin bei einer Kinderfürsorgestelle angerufen. Dort sei ihm jedoch beschieden worden, nach dem Wochenende erneut anzurufen.

In der Wohnung des Mädchens war am vorvergangenen Sonntag eine 15-jährige Mitschülerin tot aufgefunden worden. Einem Ermittler zufolge gab die Verdächtige zu, ihr Opfer zuerst stranguliert und dann enthauptet zu haben. Die beiden Mädchen besuchten dieselbe Schule in der Stadt Sasebo in der südwestjapanischen Präfektur Nagasaki.

AFP

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