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Blick in das nach dem Tsunami zerstörte Atomkraftwerk in Fukushima.

Tepco wusste um Gefahr durch große Tsunamis

Tokio - Die Betreibergesellschaft des havarierten Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi war sich nach Angaben der japanischen Atomaufsicht der unzureichenden Schutzmaßnahmen im Falle eines großen Tsunami bewusst.

So habe der Betreiber Tepco erst vier Tage vor dem verheerenden Erdbeben der Stärke 9,0 vom 11. März und dem folgenden Tsunami, die Aufsichtsbehörde NISA darüber informiert, dass Wellen von mehr als zehn Metern Höhe die Anlage treffen könnten. Ausgelegt war das Atomkraftwerk aber nur für Wellen, die halb so hoch sind.

Die Behörde habe Tepco empfohlen, Maßnahmen zum Schutz vor einem größeren Tsunami zu ergreifen, ohne dabei aber spezielle Anweisungen zu erteilen, berichtete die NISA am Mittwoch. Das Atomkraftwerk war im März von mehr als 15 Meter hohen Wellen getroffen worden, also mehr als Tepco selbst erwartet hatte.

dapd

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